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Über 800 Jahre Rathenower Stadtgeschichte

10.000 Jahre v.u.Z.
beginnt die Besiedelung des Havellandes. Die Siedler sind Fischer, Jäger und Sammler.

Aus der Zeit um 8.000 v.u.Z.
finden wir Nachweise von öfter aufgesuchten Rastplätzen mit reichhaltigem Fundmaterial.
 

Etwa ab 3.500 Jahre v.u.Z.
betreiben die Siedler Pflanzenanbau und Viehzucht bzw. Viehhaltung. Funde beweisen die Keramikherstellung.
 

2.000 Jahre v.u.Z.
gibt es eine große Anzahl von Siedlungen. Wir sprechen von der Havelländischen Kultur.
 

In der Bronzezeit ab 1.700 Jahre v.u.Z.
werden Kupferlegierungen für Waffen, Schmuck und Werkzeuge hergestellt.
 

Von 1.200 v.u.Z.
bis etwa ins 5. Jahrhundert erfolgt eine intensive Besiedelung unseres Gebietes. Aus der Eisenzeit (500 v.u.Z.) gibt es viele Zeugen selbstständiger Eisenverhüttung.
 

Um 12 v.u.Z. zu der Zeit des Römischen Kaiserreichs
besiedeln die germanischen Semnonen, ein Nebenstamm der Sueben, das Havelland.


Um 375 u.Z.
Mit der Völkerwanderung ziehen diese ins Weströmische Reich ab. Es gibt Grabfunde von Rathenow.


Ab 600 u.Z
kommen die Slawen aus dem Osten, Süd-Osten und Süden in unser Gebiet.

Aus der Zeit um 800 - 950 u.Z.
belegen mehrere Hektar umfassende Großburgen die slawische Besiedlung.

Der aus dem Jahre 1157
stammende Burgwall „Alt-Rathenow“ an der heutigen Eisenbahnbrücke (jetzt Steckelsdorfer Gemarkung, direkt am Havelradweg gelegen) ist der eigentliche Ursprung von Rathenow.

1216
erste urkundliche Erwähnung Rathenows in einer Urkunde von Siegfried II., Bischof von Brandenburg.

Um 1220
entsteht auf dem Kirchberg eine spätromanische Kreuzbasilika, als Vorgängerbau der heutigen Sankt-Marien-Andreas-Kirche.

1288
erhält der Ort die Gerichtsbarkeit

1294
wird Rathenow das Dorf Jederitz und seine gesamte Feldmark durch den Markgrafen geschenkt.

1295
erhält Rathenow das Stadtrecht durch Otto IV. Markgraf von Brandenburg.

1319
Waldemar, der letzte Markgraf aus dem Haus der Askanier,schenkt der Stadt das Gut Rodenwalde und die dazugehörige Feldmark, den späteren Stadtforst.


1517 -1562
Umbau der Kirche zu einer spätgotischen Hallenkirche


Um 1540
zählt Rathenow etwa 2.500 Einwohner*innen.


1564
Bau des Rathauses (1945 zerstört).

1636
Bau einer Walkmühle

1646
Bau einer Schneidemühle.

Bis 1648
ziehen mehrfach Heere durch Rathenow. Kaiserliche, schwedische und brandenburgische Soldaten plündern die Stadt. Nach dem 30jährigen Kriegleben noch 40 Bürger*innen in Rathenow.

1662
Wiederaufbau der zerstörten Ratsziegelei.

1675
Das Heer des Großen Kurfürsten befreit die Stadt von den Schweden.In der anschließenden Schlacht bei Fehrbellin werden die schwedischen Truppen vollständig geschlagen.

1721
Der Bau des Jederitzer Tores beginnt und wird 1722 abgeschlossen.

1733
wird Rathenow Garnisonstadt. Dadurch macht sich eine Stadterweiterung notwendig.

1733 und 1738
entsteht so östlich der Altstadtinsel die Neustadt.Im Zuge dessen wird auf dem heutigen Schleusenplatz (früher Paradeplatz) das „Kurfürstendenkmal“ errichtet.

Um 1740
Bau einer Zollmauer um die Neustadt mit dem Berliner und Brandenburger Tor. Zu dieser Zeit hat Rathenow etwa 3.820 Einwohner*innen. Es gibt 22 Braustellen, in denen 9.375 Liter Bier unter dem Namen „Ehrenpreis“ gebraut werden.

1765-1767
entsteht auf Befehls Friedrich II. die Webersiedlung (heutige Neufriedrichsdorfer Straße, im Volksmund „Piependorf“genannt). Die Weber sollen die in Rathenow ansässige Tuchfabrik beliefern.


1786-1790
Auf einer Insel zwischen den Havelarmen wird westlich von Rathenow das größte Proviantmagazin des Königreichs Preußen errichtet. Die Insel trägt bis heute den Namen „Magazininsel“.

1801
Der Prediger J.H.A. Duncker erhält das Privileg zum Bau einer optischen Industrieanstalt.1815 wird Rathenow Kreisstadtdes Kreises Westhavelland.

1816
In Rathenow leben -einschließlich des Militärs -etwa 4.000 Menschen. Es erscheint die erste Rathenower Zeitung unter dem Titel„Rathenowisches gemeinnütziges Wochenblatt für alle Stände“.

1825 -1828
wird der Kirchturm nach einem Entwurf des Regierungsbaurates Redtelumgebaut.

1830
Gründung der Schützengilde.

1836
findet das 1. Märkische Musikfest statt. Das Erbe wird durch den „Wolffschen Männergesang-Verein“ fortgesetzt.

1843
stirbt Johann Heinrich August Duncker, der Begründer der optischen Industrie in Rathenow.1848 -1856Bau der ersten von Rathenow ausgehenden Chaussee über Bamme nach Brandenburg.

1851
ziehen die Zietenhusaren (Brandenburgisches Husarenregiment Nr. 3) nach Rathenow ein. 1854 wird die Schule am Schulplatz (heute Schule „Am Weinberg“) gebaut.

1856
erfolgt der Abriss des altstädtischen Rathausturmes.

1866
Bau der ersten Gasanstalt am späteren Standort des Offiziercasinos (1902 Neubau südlich des Weinberges-an der Herrenlanke-. Es bleibt bis 1965 in Betrieb)

1867 -1871
Bau der Eisenbahnstrecke Berlin-Stendal-Hannover. Der Hauptbahnhof wird 1870 fertiggestellt. Es erfolgt eine rasche Entwicklung dieser Linie zur führenden Ost-West-Verbindung in Europa.

1874
entsteht die Chaussee über Hohennauen nach Rhinow.

1883
wird das Hauptpostamt am heutigen August-Bebel-Platz errichtet

1885
wird der Stammbau des heutigen Paracelsus-Krankenhauses errichtet. Im gleichen Jahr werden die Chausseen nach Süden (Premnitz/Milow) und Westen (bis Tangermünde/Elbe) zu wichtigen Verkehrsstraßen. Rathenow hat in dieser Zeit etwa 13.000 Einwohner*innen.

1887
wird die Kanalisation in der Stadt installiert.

1889 -1891
werden die Kasernen in der Bahnhofstraße gebaut. Ursprünglich beherbergen diese die Zietenhusaren, später die Polizeireitschule und dann Teile der sowjetischen Besatzungsarmee.

1893 -1895
Bau des Kreishauses

1894
Bau der Neustädtischen Gemeindeschule (heutiges Nebengebäude der Schule „Am Weinberg“).
In dieser Zeit hat Rathenow etwa 18.400 Einwohner*innen.

1898 -1900
Bau der kreiseigenen Kleinbahn Rathenow -Senzke -Nauen („Stille Pauline“, 1945 Abbau zu Reparationszwecken für die damalige SU).
Ein Jahr länger dauerte der Bau der neuen Schleuse (Hauptschleuse) bei Rathenow auf Steckelsdorfer Gebiet. Der Großschifffahrtsweg von Berlin nach Hamburg führt nun nicht mehr durch die Stadtschleuse. Gleichzeitig entsteht eine Siedlung bei der neuen Schleuse auf dem Gebiet von Gebhardtshof, die zunächst noch zu Steckelsdorf gehört. Erst 1910 wird diese Siedlung selbstständig und erhält offiziell den Namen Neue Schleuse. Im Zuge der Verwaltungsreform wird 1950 Neue Schleuse der Stadt Rathenow zugewiesen und erhält die Bezeichnung Rathenow-West.

1902
Mit dem Bau des Wasserwerkes werden auch die Wasserleitungen in der Stadt verlegt. Im gleichen Jahr wird die Altstädtische Gemeindeschule (1945 zerstört und nicht wieder aufgebaut) errichtet.

1904
Betriebseröffnung der Brandenburgischen Städtebahn mit eigenem Bahnhof auf der Südseite der Gleisanlagen. Am Faulen See wird die erste Gartensparte eröffnet. Im gleichen Jahr entsteht das Elektrizitätswerk auf dem Gelände der ehemaligen Ratsziegelei in der Altstadt.

1905
wird das Amtsgericht gebaut.
Zu dieser Zeit leben etwa 23.000 Einwohner*innen in Rathenow.

1908 -1910
werden die Jederitzer Brücke als Hubbrücke und die Lange Brücke aus Stein und Beton gebaut.

1913
beginnt der Unterricht am Lyzeum (heute Oberschule „J. H. A. Duncker“) in der Schleusenstraße.

1914
wird auf dem Weinberg der Bismarckturm eingeweiht. Der Erste Weltkrieg hinterlässt auch seine Spuren in Rathenow.

1917
wird auf dem Weinbergfriedhof eine neue Friedhofskapelle eingeweiht. Sie erhält den Namen „Auferstehungskirche“ und ist durch ihren Kirchturm weithin sichtbar.

1919 bis etwa 1924
Um die große Wohnungsnot zu lindern, werden die Nord-und Südsiedlung gebaut. Beide Siedlungen erweitern sich kontinuierlich durch Neubauten bis in die Gegenwart. Ebenfalls entstehen in diesen Jahren die Berufs-und die Volkshochschule. An der Kotlanke entsteht ab 1922 ein Schwimmbad der Arbeitersportler*innen.

1925
wird Rathenow kreisfreie Stadt und bildetfortaneinen eigenen Stadtkreis (bis 1950). Die Stadt hat etwa 25.000 Einwohner*innen, 1927 sind es bereits 27.700.

1927 -1930
die Jahnschule (heutiges Jahngymnasium und heutige Jahn-Grundschule) in derJahnstraße wird errichtet.

1928
beginnt der Neubau modernerer sozialer Wohnbauten am heutigen Friedrich-Ebert-Ring nach dem Vorbild des berühmten Bauhauses in Dessau unter der Leitung des Architekten Haesler. Die Arbeiten sind im Wesentlichen1929 abgeschlossen.

1933-1940
wird im Norden der Stadt ein riesiges Kasernenviertel erbaut. Im Zuge dieser Baumaßnahmen wird 1935 der Nordbahnhof fertiggestellt.

1936 und 1938
entstehen große Industrieanlagen der optischen Firma Emil Busch AG in der Berg-und Fabrikenstraße (heute Wilhelm-Külz-Straße). Sie sind noch teilweise erhalten. In etwa der gleichen Zeit entsteht die sog. „Frontkämpfer-Siedlung“ (ab 1945 Waldsiedlung). Sie bietet Wohnraum für die Geschädigten des Ersten Weltkrieges.

1937
Das Rodewaldsche Luch im Osten des Stadtwalds wird unter Naturschutz gestellt.

1938 -1939
entsteht im Heidefeld ein Zweigwerk der ARADO-Flugzeugwerke. Die Beschäftigten erhalten Wohnungen in den sogenannten „Aradobauten“ (heute Heinrich-von-Rosenberg-Straße, Friedrich-Ebert-Ring und Dunckerplatz).

1938
wird in der „Kristallnacht“ die Synagoge der Stadtin der heutigen Wilhelm-Külz-Str. (früher Fabrikenstraße)geplündert und teilweise zerstört.

1939
Rathenow ist eine blühende Stadt. Es leben 31.600 Einwohner*innen in ihr (ohne Garnison). Man registriert 2.655 Wohnhäuser mit 10.587 Haushaltungen. Die Zahl der Erwerbstätigen der Rathenower gliedert sich wie folgt:

Ungelernte Arbeiter

2.577
Facharbeiter5.209
Selbstständige Handwerker und Fabrikanten795
Selbstständiger Einzelhandel564
Landwirtschaft und Gärtnerei130

Kaufm., techn. und sonstige Angestellte

2.237
Leitende Angestellte und freie Berufe357
Beamte in Verwaltung, Verkehr und Schulwesen981
Witwen, Rentner und Pensionäre2.791

(Zu den Zahlen müssen die Familienangehörigen hinzugezählt werden.)

In Rathenow befinden sich folgende Reichs-, Staats-, Kommunal-, Justiz-, Schul-und Kirchenbehörden nebst öffentlichen Anstalten, Krankenkassen und amtlichenBerufsvertretungen:Reichsbahn, Brandenburgische Städtebahn, Kreis-Kleinbahn, Postamt (mit allenNebenstellen wie Post-und Telegrafeneinrichtungen),Finanzamt, Kreisverwaltungsamt (Landratsamt), Amtsgericht (mit Gerichtsgefängnis in der Bahnhofstraße), Wasserbauamt, Wehrmacht, Reichsarbeitsdienst, der Polizeipräsident in Berlin (Schutzpolizei, Polizei-Reitschule, Schutzpolizei-Ausbildungsabteilung), Wasserschutzpolizei, Kreisfeuerwehr-Verband Rathenow, Stadtverwaltung mit 47 Ämtern bzw. Verwaltungen, wie z.B. Betriebsverwaltung der Stadtwerke, des Städtischen Warmbades, der Städtischen Flussbadeanstalt oder Gesundheitsverwaltung.


Die Stadt ist in 22 Stadtbezirke eingeteilt, für die je ein Bezirkswart und sein Stellvertreter verantwortlich zeigen.


In Rathenow sind zwei evangelische, die Sankt-Marien-Andreas-Kirche und die Lutherkirche und eine katholische, die Sankt-Georgs-Kirche mit je einem Kindergarten und einem Kinderchor aktiv. In sieben Schulen werden 2.888 Mädchen und Jungen unterrichtet, in der Hilfsschule 109, in der gewerblichen, kaufmännischen und hauswirtschaftlichen städtischen Berufsschule 1.646 Schüler. Hinzu kommt eine Landwirtschaftsschule. 19 Krankenkassen (mit Betriebs-, Ersatz- und Privatkassen) ringen um die Gunst der Bürger*innen.

Weiterhin haben die Deutsche Arbeiterfront und Amtliche Berufsvertretungen (wie z.B. Handwerkskammer, Landesbauernschaft) ihren Sitz in Rathenow. Das Vereinsregister weist etwa 180 Innungen, Klubs, Vereine, Verbände, Vereinigungenusw. aus. Allein 30 Turn- und Sportvereine sind eingetragen. Drei Kinos -wobei das „Apollo-Theater“ auch für Gastspieledeutscher Schauspielbühnen und Orchester genutzt wird -bieten neben 73 Restaurants, Cafés, Ausflugslokalen, Hotels undTanzsälen Möglichkeiten der Erholung und Entspannung.

17 Ärzte, acht Zahnärzte und sechs Dentisten, drei Heilkundige (Homöopathen), fünf Hebammen, vier Apotheken, sieben Drogerien und drei Tierärzte sind um die Gesundheit unserer Bürger und Vierbeiner besorgt.

Die Commerz- und Privatbank, die Dresdner Bank, die Kreis-und Stadtkasse, die Beamten-Spar-und Darlehnskasse, die Land-und die Volksbank und 11 Helfer in Steuersachen regeln die Finanzen der Stadt.
Interessant sind auch die Angaben zu den Geschäften und Dienstleistungsbetrieben der Stadt. 1933 gibt es in Rathenow (Auswahl): 106 Lebensmittelgeschäfte und -großhändler, jeweils 145 Bäckereien/Konditoreien und Fleischereien und Hausschlächter, 23 Obst-und Gemüsehandlungen, 6 Fischhändler, 13 Konfitüren-und 3 Feinkosthandlungen, 45 Zigarren und Tabakwarenhandlungen, 14 Blumengeschäfte, 32 Fachgeschäfte für Herren-, Damenmode und Kinderbekleidung, 7 Handarbeitsgeschäfte, 5 Kunsthandlungen, 12 Rundfunk-, 11 Farb-, 9 Seifenwaren-, 7 Schuh-und 10 Uhrengeschäfte, 19 Buchhandlungen und Büchereien, 14 Fotografen, und Fotofachgeschäfte, 34 Schuhmacher, 46 Schneider und 68 Schneiderinnen, 45 Frisöre, 11 Dachdecker, 3 Malermeister, 7 Autohäuser, 17 Brennstoffhändler.
Hinzu kommen noch diverse Spezialgeschäfte, wie z.B. Autofuhr-, Fahrrad-, Wäsche-, Gardinen-, Teppichgeschäfte, technische Bedarfsartikel, optische Ladengeschäfte, Futtermittelhandlungen, Parfümerien, Galanteriewaren, Gold-und Silberwaren und ... und...und ...82 Handelsvertreter, 4 Architekten, 6 Anwälte, 42 Versicherungsvertreter und 4 Auskunfteien bieten ihre Dienste an.

1939 -1945
Zweiter Weltkrieg. Die Rathenower Garnison mit dem I. und II. Infanterieregiment 68 und dem Panzerpionierbataillon 39 wird an allen Fronteneingesetzt. In der Schlacht um Stalingrad gehören beide Einheiten zur 6. Armee und werden -wie die gesamte Armee -vollständig vernichtet.

1944
Am 22. März kommt es zum ersten direkten Bombenangriff in Rathenow-Nord.
Am 18. April erlebt Rathenow einen schweren Luftangriff. Über 60 Bürger*innen der Stadt werden getötet, 2.200 obdachlos. Zahlreiche Bautenwerden zerstört, darunter das „Apollo-Theater“ in der Berliner Straße. Direkte Treffer erhält ebenfalls das ARADO-Werk im Heidefeld.

1945
Vom 25. April bis zum 6. Mai wird Rathenow auf Befehl Generalfeldmarschalls Keitel (im Nürnberger Kriegsverbrecherprozess zum Tode verurteilt) „verteidigt“. Heftige Kämpfe fordern große Opfer: über 400 Einwohner kommen ums Leben; die Ost-West-Achse der Stadt wird fast restlos zerstört. 90% der Innenstadt liegt in Schutt und Asche. Die Gesamtzerstörung wird mit 70% angegeben. Rathenow gehört nach der Beendigung des Krieges zur sowjetischen Besatzungszone Deutschlands.„Trümmerfrauen“ und Bürger der Stadt beginnen mit der Beseitigungder Schuttmassen. Der Alltag beginnt langsam. So werden ab Juni wieder Steuern erhobenund am 1. Oktober wird der Schulunterricht wieder aufgenommen.

1948 -1951
beginnt die erste Etappe des Wiederaufbaus. Anknüpfend an die „Haesler-Bauten“ des Friedrich-Ebert-Rings wird der Platz um den ehemaligen Markt (heute Platz der Jugend) völlig neugestaltet. Gleichzeitig entstehen die Gebäude an der Schleusenbrücke.

1948
wird mit dem Bau des Sportplatzes am Schwedendamm begonnen.

1950
wird das im Krieg beschädigte Kreishaus nach Wiederaufbau und Renovierungen wieder Landratssitz. Ebenfalls wird der Platz der Jugend auf der Altstadtinsel fertiggestellt.

1953
setzt sich der kontinuierliche Wiederaufbau der Stadt mitden Wohnanlagen am Lutherplatz fort. Es folgen1954die Bauten in der Friesacker, Goethe-und Forststraße.

1956
in der Berliner Straße und am Schleusenplatz.Die Hans-Beimler-Schule erhält ein neues Gebäude auf dem alten Schulplatz (Grundschule „Am Weinberg“). Vorher wurden die Trümmer des Vorgängerbaus (Realgymnasium) beseitigt.

1958
wird das Kulturhaus seiner Bestimmung übergeben.

1961 -1962
Mit dem Bau des Kaufhauses, des Tanz-Cafes und des Ladenblocks (Möbelkaufhaus, Eiscafe) ist die Wiederherstellung der Hauptstraße vorläufig abgeschlossen.

1968
Am Ostrand entsteht das Wohngebiet Rathenow-Ost. Im Wohngebiet entstehen neben den Wohngebäuden eine Kaufhalle und weitere Einkaufsmöglichkeiten, ein Restaurant, die Schwimmhalle und zwei Schulen (Grundschule Rathenow-Ost und Bruno-H.-Bürgel-Schule).

1970
beginnt der Unterricht für die Schüler*innen der neu erbauten Erich-Weinert-Schule (späterGrund-und Realschule „Altstadt“).

1980 -1984
entstehen die neue Poliklinik (später Ärztehaus und nach Umbau des Krankenhauses abgerissen) am Lutherplatz und das Feierabend-Pflegeheim in der Forststraße.

1989
findet die Zentrumsbebauung mit der Neugestaltungdes Märkischen Platzes und den umliegenden Wohn-und Geschäftsbauten ihren endgültigen Abschluss.


1989 -1991
Die Stadt verändert zusehends ihr Gesicht. Neue Fassaden, frische Farben, schmucke neue Wohnhäuser am Körgraben, buntes und reges Markttreiben, viele Geschäfte mit einem mannigfaltigen Angebot künden von einer neuen Zeit und lassen optimistisch in die Zukunft blicken. Schon 1990 wird Rathenow Partnerstadt der schleswig-holsteinischen Stadt Rendsburg und pflegt seitdem intensive Kontakte. Am 3. Oktober trifft eine Delegation von 1000 Rendsburgern in Rathenow ein, man feiert gemeinsam die Wiedervereinigung.

1992-1994
Der große Aufschwung bleibt leider aus. Dennoch gibt es zahlreiche Veränderungen im Stadtbild, die von ungebrochenem Aufbauwillen zeugen. So wird am 27. November 1992 die Bahnhofsstraße endlich wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Berliner Straße erlebt die Umwandlung des aus dem Jahre 1962 stammenden Laden/Wohngebäudes. Anstelle eines großen Geschäftes (Möbelkaufhaus) gibt es nunmehr mehrere kleinere Geschäfte, die das Straßenbild positiv beeinflussen. Das Radwegeprogramm wird weitergeführt. Alle wichtigen Straßen bekommen gesicherte Radwege. Neue Ampeln werden installiert. Innerhalb des Stadtgebietes entstehen drei wichtige Erholungsgebiete: der große Park am Körgraben, die schönen Anlagen an der Stadtmauer und dem Stadtgraben sowie an den Karpfenteichen mit dem Kleintiergehege im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark.

Ein auf städtischem Gelände am Wolzensee gelegener Platz wird eingezäunt, um künftig als Festplatz für Stadtfeste und andere Großveranstaltungen zu dienen. Der damalige Landkreis Rathenow stellt eine amtliche Denkmalliste auf, wonach zahlreiche Gebäude der Stadt nun nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten restauriert werden müssen. So bildet z. B. das Krankenhaus ein vorbildliches Ergebnis aus der denkmalpflegerischen Gestaltung und einem hochmodernen Innenausbau. Durch die Bereitstellung von Fördermitteln ist es der Stadtverwaltung möglich, die Schwimmhalle in Rathenow-Ost bis Ende 1994 vollständig zu restaurieren und zu einem echten Erlebnisbereich werden zu lassen. Projekte für eine Neugestaltung des Zentrums liegen vor.

Höhepunkt des politischen Lebens sind die, wegen der Kreisgebietsreform im Land Brandenburg am 5. Dezember 1993 notwendig gewordenen, vorgezogenen Kommunalwahlen. Bei der erstmalig durchgeführten direkten Wahl des Bürgermeisters setzt sich nach einer Stichwahl der bisherige Amtsinhaber, Hans-Jürgen Lünser (bis 2002) durch. Zum Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung wird Klaus Müller gewählt. Rathenow wird zu dem Kreisstadt des neugebildeten Landkreis Havelland, erster Landrat wird Burkhard Schröder (bis 2016).

1995-1997
Auch diese Jahre stehen ganz im Zeichen der weiteren baulichen Veränderung unserer Stadt. Im Norden Rathenows entstehen in der Theodor-Lessing-Straße aus den ehemaligen Offizierswohnungen der GUS-Streitkräfte Sozialwohnungen für die Bevölkerung. Das Vorhaben ist 1998 abgeschlossen.
Für den gesamten Kasernenkomplex an der Rudolf-Breitscheid-Straße werden Planunterlagen für den „Nordpark“ Rathenow -eine völlig neue Wohnsiedlung mit allen Nachfolgeeinrichtungen -erstellt. Leider können diese nicht umgesetzt werden.
Im Süden Rathenows wächst das Wohngebiet „Rotkehlchenweg“ aus der Erde. In weiteren Bauvorhaben geht es um die Wiederbelebung von Altstandorten. So erstrahlt das Hotel „Fürstenhof“ wieder in alter Pracht; auf dem Gelände der Zietenkasernen ist Bautätigkeit angesagt. Auch die Goethestraße wird vollständig renoviert.
Mit der Rekonstruktion der B188, dem Neubau der „Langen Brücke“ und dem Schnellbahnbau Berlin-Hannover verbessert sich die Infrastruktur in erheblichem Maße.

1995
wird in der Innenstadt eine neue Sparkassenfiliale, gegenüber dem alten ROW-Sitz, eröffnet. Auch die Märkische Allgemeine zieht in dieses Gebäude ein. Die alte Kreissparkasse östlich der neuen Filiale bleibt ungenutzt und wird später abgerissen.

Die Stadtverwaltung führt ein großes Renovierungs- und Restaurierungsprogramm an den ihr unterstellten Bildungseinrichtungen durch. Schulen, Turnhallen, Kindertagesstätten erleben den Ausbau zu modernen und zeitgemäßen Einrichtungen. Schwerpunkt ist der Komplex der Jahnschule. Mit der Übergabe der ehemaligen GUS-Schule am Friedrich-Ebert-Ring bekommt die Stadt ein dringend benötigtes Schulgebäude in die Hand. Dieses wird vollständig rekonstruiert und neu eingerichtet. Nur die Außenwände bleiben die alten. Mit dem Beginn des Schuljahres wird dieses Haus am 18. August 1995 als Jahn-Grundschule übergeben.

1996
In der Gemeinde Semlin, die zum Amt Rathenow gehört, wird der Golfplatz eröffnet. Mit dem Golfhotel und der 18-Loch-Anlage wird er zum Motor für den Tourismus in der Region.
Am Rathenower Krankenhaus wird der Grundstein für einen Neubau durch Ministerin Regine Hildebrandt gelegt. In den nächsten Jahren wird das Krankenhaus immer weiter umgebaut. Ebenfalls umgebaut wird das Kino (früher „Aktivist“, heute „Haveltorkino“), Filmvorstellungen finden während der Umbaumaßnahmen im Kulturhaus statt.

Eine Änderung erfahren auch die Markthändler und Besucher*innen des wöchentlichen Marktes. Das ursprüngliche Gelände in der Fehrbelliner Straße wurde verkauft, von nun an findet der Markt auf dem Märkischen Platz statt.

Die Renovierungen der Haeslerbauten am Friedrich-Ebert-Ring werden abgeschlossen, zu Ehren des Erbauers wird ein Gedenkstein eingeweiht.
In der Nacht zum 7. August brennt die historische Hafermühle auf dem Mühlenwehr ab. Nach dem Brand werden die Ruinen später abgetragen und nicht wieder aufgebaut.

1997
Im März erfolgt die Zentralisierung der Stadtverwaltung durch den Umzug in das von der Fielmann AG rekonstruierte und vermietete ehemalige Verwaltungsgebäude der Rathenower Optischen Werke (vor1945 Fa. Nitsche und Günther). Alle Ämter sind nun „unter einem Dach“ angesiedelt und bilden somit eine bürgerfreundliche „Verwaltung ohne lange Wege“. Ebenfalls zieht die Stadtbibliothek um, von der Rosa-Luxemburg-Str. an den Schleusenplatz. Das barocke Bürgerhaus dient nun als Anlaufpunkt für alle Leser*innen der Stadt. Im äußersten Süden der Stadt entsteht neben dem bereits bestehenden Gewerbegebiet „Grünauer Fenn“ ein weiteres Gewerbegebiet im „Heidefeld“. Hier siedelt sich auch die Fielmann AG mit einem neuen Produktionsgebäude an.

Zu den Baumaßnahmen zählen auch die Umbauarbeiten an der Schnellbahnlinie Berlin-Hannover. In diesem Jahr wird der erste Tunnel im Grünauer Weg fertiggestellt. Mit der Eröffnung des Tunnels an der Milower Landstraße und der Stilllegung des Bahnübergangs an der Puschkinstraße fallen die Bahnübergänge an der Hauptbahn endgültig weg.

1998-2000
Das Wohngebiet „Kiebitzsteig, die Wohnanlage „Zietenkasernen“ und der Wohnpark„Rathenow-Nord“ und „Lange Pannen“ werden fertiggestellt.

2000
Mit den Vorarbeiten für die Rekonstruktion des Bismarckturms sowie des touristischen Wegesystems wird begonnen. 2003 steht dieser wichtige Freizeitbereich sowohl den Bürger*innen der Stadt als auch den Besucher*innen wieder zur Verfügung.

2000 -2002
Der Kirchturm der Sankt-Marien-Andreas-Kirche wird saniert. 2001 erhält der Kirchturm seine Spitze zurück und ist nun wieder weithin sichtbares Erkennungszeichen der Stadt.

2001
Das Jahr steht ganz im Zeichen des Jubiläums „Rathenow 2001 –200 Jahre optische Industrie in Deutschland“, das an den Beginn der industriell geprägten Fertigung von optischen Erzeugnissen erinnern soll. Vor 200 Jahren, am 10. März 1801, erhielt der Rathenower Pfarrer Johann Heinrich August Duncker das königlich-preußische Privileg zum Führen einer Optischen Industrie-Anstalt und gleichzeitig das Patent für die von ihm erfundene Vielschleifmaschine. So wurde Rathenow zur Wiege der optischen Industrie in Deutschland. Dunckers Nachkommen Eduard Duncker und Emil Busch führten das Unternehmen erfolgreich weiter und lösten eine Entwicklung aus, die den Weltruf Rathenows als „Stadt der Optik“ begründete.
In diesem Jahr beginnt die Restaurierung des Bismarckturms.
Zudem erhält Rathenow am 23. Januar den Zuschlag für die Ausrichtung der Brandenburger Landesgartenschau im Jahr 2006.

2002
werden die amtsangehörigen Gemeinden Böhne, Göttlin, Grütz, Semlin und Steckelsdorf eingemeindet. Sie sind ab dem 1. Januar Ortsteile der Stadt Rathenow.
Die Sanierung des Bismarckturms ist abgeschlossen –der Turm erstrahlt wieder in seinem alten Glanz. Die Fuß-und Radwegbrücke vom Hafen zum Kirchberg wird der Öffentlichkeit übergeben. Sie wird auf den Namen „Kirchbergbrücke“ getauft.
Im Frühjahr finden Bürgermeisterwahlen statt. Ronald Seeger –bisheriger Erster Beigeordneter -wird zum neuen Bürgermeister gewählt.

2003 -2005
beginnen die Vorbereitungen für die Landesgartenschau 2006 in Rathenow. Viele Baustellen künden von dem Ereignis im kommenden Jahr. Als Beispiele für die umfangreichen Baumaßnahmen seien die Erneuerung der Seitenbereiche der Bahnhofstraße, die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes, die Neugestaltung des Alten Hafens und des Südhangs und die komplette Erneuerung des Sportgeländes am Schwedendamm mit dem neuem Sportfunktionsgebäude, mit einer neuen Laufbahn, mit einem neuen Rasenplatz, einer Kunstrasenanlage, den Beachvolleyballplätzen und der Skateranlage genannt. Ebenfalls 2003 wird das Teilstück der Städtebahn von Rathenow nach Neustadt/Dosse stillgelegt. Bis dahin befuhr zuletzt die Prignitzer-Eisenbahn-Gesellschaft dieses Teilstück mit ihren –im Volksmund so genannten -„Ferkeltaxen“.

2005
wird die Uferpromenade um die Altstadtinsel fertiggestellt. Sie ist eine Bereicherung für das touristische Wegesystem Rathenows und bietet neue Möglichkeiten Rathenow und seine Geschichte zu entdecken. Das Schulgebäude der Realschule Altstadt, ehemals Polytechnische Oberschule „Erich-Weinert“ in der Baustraße 5 wird abgerissen. Die Schule zieht in das Schulgebäude Schulplatz 3 und erhält den Namen Oberschule Rathenow (Nach der Schließung des Gymnasiums „J. H. A. Duncker“ 2007 zieht die Oberschule in das Schulgebäude in der Schleusenstraße).

Am 28. Dezember wird die sanierte Mühle am Schwedendamm der Öffentlichkeit übergeben. Die umgebaute Mühle dient während der Landesgartenschau als Funktionsgebäude mit Blumenhalle, Pressezentrum, Wasserwanderstützpunkt und Verwaltungskomplex. Ab 2007 werden die städtische Musikschule und das Haus der Jugend dort untergebracht.

Zum 31.12.2005 sind ca. 1.680 Unternehmen in Rathenow ansässig.

2006
Rathenow richtet die dritte Landesgartenschau des Landes Brandenburg vom 22. April bis zum 15. Oktober aus. Über 480.000 Besucher*innen erleben an 177 Tagen eine Gartenschau, getreu dem Motto "Den Farben auf der Spur". Mehr als 1.000 Veranstaltungen werden den Besuchern geboten. Wasser erleben, Optik und Kunst erfahren, Blumen und Pflanzen entdecken, sich an Blüten und Farben erfreuen -alles das war auf dem Zentralgelände Schwedendamm, malerisch von der Havel umgeben, möglich. Die historische Alte Mühle an der Havel beherbergte Ausstellungsräume und die Florahalle, in der während der Gartenschau vierzehn Blumenschauen die Besucher verzauberten.

Der stetige Rückgang der Einwohnerzahlen Rathenows führt zum großflächigen Rückbau von Wohnraum. Bereits 2002 werden 88 Wohneinheiten in der Bergstraße und der Brandenburger Straße abgerissen. Der Rückbau von 566 Wohneinheiten, im 1968 entstandenen Wohngebiet Rathenow-Ost, im Bereich der Klara-Zimmermann-Straße, der Dr.-Salvador-Allende-Straße und des Bruno-Baum-Rings wird realisiert. 2006 erfolgt der Abriss von weiteren 57 Wohneinheiten in der Potsdamer-, Perleberger-, Spandauer-und Havelberger Straße. Diese Fläche wird zum Stadtplatz (später „Georg-Penning-Platz“) hergerichtet.

2007
hat die Stadt mit allen Ortsteilen 26.541 Einwohner*innen.

Im April wird der Optikpark eröffnet. Die Schwedendamminsel, das ehemalige Gelände der Landesgartenschau Rathenow, wurden ach dem Ende der Landesgartenschau zu einem Erlebnispark umgestaltet. Farbenquell, Stadtplatz, Optikskulpturen, Installationen, Farbräume, Spielbereiche, Steganlagen, Floßfahrten, Café, Weltzeituhr, Strahlenbeete, Ruhebereiche, Luftbild des Westhavellandes -all das bleibt weiterhin erlebbar. Die Gesellschafterversammlung der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft entscheidet am 15. November 2007 in Köln, dass die Bundesgartenschau im Jahr 2015 in der Havelregion stattfindet. Die Städte Brandenburg an der Havel, Premnitz, Rathenow und Havelberg sowie das Amt Rhinow haben sich gemeinsam um die Austragung beworben Das Konzept, aber auch der Willen und die Entschlossenheit der Bewohner der Havelregion haben die Jury überzeugt. Die Entscheidung fällt einstimmig.

2008
wird im Juli wird das Traditionszimmer im Bismarckturm feierlich eröffnet. Gleichzeitig wird das Zimmer als Außenstelle des Rathenower Standesamtes für Eheschließungen angeboten. Weitere Räumlichkeiten für Eheschließungen sind der Festsaal der Mühle, das Schleusenwärterhäuschen am Stadtkanal und das Standesamt im Rathaus. Der Bau der Umgehungsstraße B 188 wird weiter vorangetrieben. Die Fertigstellung ist für 2010 geplant. Die alte Eisenbahnbrücke über die Havel wird abgebaut. Der Bau einer neuen Brücke wird vorbereitet. Zwischen Mühlenwehr und Langer Brücke wird der Leuchtturm aufgestellt. Er stammt aus Warnemünde und ist mit Rathenower Optik ausgestattet. Er ist Brandenburgs höchster Leuchtturm. Die Baderstraße als Teil des Altstadtensembles wird vollständig renoviert und der Öffentlichkeit übergeben.

2009
Die Umbaumaßnahmen am Krankenhaus werden im Juli abgeschlossen. Das Rathenower Krankenhaus -als Teil der Havelland-Kliniken- verfügt nun über moderne Gebäude und einem neuen Haupteingang.
Im Juni wird die Biogasanlage am südlichen Heidefeld feierlich eingeweiht.

2010
Der bisherige amtierende Bürgermeister Ronald Seeger wird bei der stattfindenden Direktwahl mit einer breiten Mehrheit wiedergewählt.
Am 1. Oktober wird die neue Umgehungstraße feierlich eingeweiht. Damit wird der Verkehr der B188 aus der Innenstadt verlagert. Insgesamt wurden vier neue Brücken errichtet, darunter die Havelquerung neben den Eisenbahnbrücken. An der Bammer Landstraße entsteht ein Kreisel zur Verkehrsregulierung.

2011-2014
In der Innenstadt wird die Magistrale –die Berliner Straße –komplett umgestaltet. Beginnend mit dem Abschnitt Märkischer Platz bis Friedrich-Engels-Straße, weiter bis zur Schleusenbrücke in westlicher und bis zur Kreuzung Bammer Landstraße in östlicher Richtung, werden Gehwege und Straße neu gestaltet. Gleichzeitig werden die Leitungen und Röhren unter der Straße erneuert und drei neue Kreisel angelegt. Die Ampeln an der Hauptkreuzung (Berliner Straße–Brandenburger Straße–Fehrbelliner Straße) und an der Kreuzung Berliner Straße–Puschkinstraße–Goethestraße werden demontiert. Der Märkische Platz erhält ein Wasserspiel und eine Spielschlange, auf dem Kreisel der ehemaligen Hauptkreuzung wird das Optikdenkmal vom Platz der Jugend aufgestellt und auf dem Kreisel am Bebel-Platz findet der Abtragejunge eine neue Heimat. Am 15. Oktober 2014 wird der Verkehr vollständig freigegeben und die Straße durch Bürgermeister Seeger wieder geöffnet. Weitere Baumaßnahmen finden am Stadtkanal und auf der Altstadtinsel statt. Der sogenannte „Schleusenparkplatz“ wird vollständig umgestaltet. Er erhält einen Springbrunnen, Caravanstellplätze, eine neue Bepflanzung, sowie eine neue Pflasterung. Der ursprüngliche Verlauf der Stadtmauer wird durch rote Ziegel im Pflaster sichtbar gemacht. Der Name des Platzes wird in „Edwin-Rolf-Platz“ geändert. Der Weg am Ufer des Schleusenkanals wird ebenfalls neu gestaltet. Sowohl auf der West- als auch auf der Ostseite des Kanals wird ein neuer Weg angelegt, versehen mit Sitzmöglichkeiten und einer Treppe hinunter zum Wasser. Damit fügt sich die Gestaltung in das Ensemble am Alten Hafen und am Kirchberg ein.
Im Zuge der BUGA-Vorbereitungen wird 2014 damit begonnen den Weinberg und den Optikpark umzugestalten. Bereits 2012 hatten die ersten Vorbereitungen begonnen, so wurden die ersten Vorarbeiten an der „Weibergbrücke“ getätigt. Die Brücke mit ihrer Länge von über 300 m und zwei Bögen über der Havel und Hellersloch ist das größte Bauwerk zur BUGA 2015. Sie wird am 15. Oktober 2014 eröffnet und lockt tausende Rathenower*innen an, die den Blick über die Havel genießen und die Brücke mehrfach ablaufen.

2015
Rathenow ist Teil der Bundesgartenschau in der Havelregion. Am Alten Hafen, im Mühleninnenhof und am Schwedendamm können die Besucher das Rathenower Areal betreten. Durch den Zusammenschluss von Optikpark und Weinberg durch die Weinbergbrücke konnte Rathenow mit der größten Parkfläche der BUGA-Standorte werben. Besonders für Wasser-und Radtouristen bot die BUGA neue Möglichkeiten. Über eine Million Besucher zählt die Bundesgartenschau am Ende und macht Rathenow deutschlandweit bekannt.
Ebenfalls wird 2015 die Silhouette der Stadt wieder vervollständigt. Von den drei Türmen die Rathenow bis 1945 prägten, wird in diesem Jahr nun der Letzte wieder hergestellt: die Auferstehungskirche auf dem Weinbergfriedhof erhält ihre Spitze zurück und füllt damit nun die Lücke zwischen Bismarckturm und Sankt-Marien-Andreas-Kirche.
Der erfolgreiche Umbau der Stadt wird am 17. November durch den Unternehmer-Preis des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV) gewürdigt. Der Stadt gelang nach der politischen Wende der Wiederaufbau der optischen Industrie.
Darüber hinaus setzt die Gemeinde mit rund 24.100 Einwohner*innen auf neue Wirtschaftszweige, Metallerzeugung, Metallbe- und -verarbeitung/Mechatronik, Kunststoffe und Biotechnologie/Life Sciences.

2016
feiert Rathenow seinen 800. Geburtstag. Vor 800 Jahren wurde die Stadt das erste Mal urkundlich erwähnt. Die Jubiläumsfeierlichkeiten beginnen in Rathenow am 17. Januar im Haveltorkino mit Filmbeiträgen aus den letzten 70 Jahren. Über 500 Rathenower*innen begehen zusammen mit Bürgermeister Seeger, vielen Stadtverordneten und weiteren Gästen diesen Tag im Kino. Im Dom zu Brandenburg an der Havel wurde am Nachmittag schließlich der offizielle Festreigen eröffnet. Ministerpräsident Woidke, die Brandenburger OberbürgermeisterinTiemann und der evangelische Landesbischof Dröge gestalteten zusammen mit Vertretern der feiernden Kommunen (insgesamt 11 Gemeinden) dieses Jahr und bestaunten anschließend die zwei originalen Urkunden. Das Jahr hindurch werden verschiedene Veranstaltungen geboten: sportlich wie beim Brückenlauf, bildend bei den Vorträgen im Kulturzentrum, kulturell beim Bootskorso. Den Höhepunkt bildet das Stadtfestwochenende im September mit historischem Umzug. Den Abschluss bildet am 28. Dezember –dem Tag der Ausstellung der Urkunde –ein Festempfang im Kulturzentrum.

2017
Am 21. Februar findet die Startschuss-Veranstaltung für die Gestaltung des alten Reitplatzes am Körgraben statt. Die späteren Nutzerinnen und Nutzer der künftigen Sport-und Freizeitanlage stimmen ab, welche Maßnahmen als erste umgesetzt werden. Am 13. Mai gibt es die Möglichkeit, den Baufortschritt des derzeit größten Bauvorhabens der Stadt, die Modernisierung der Grundschule am Weinberg, zu besichtigen.
Im Oktober beginnen im Stadion Vogelgesang die Arbeiten zur Errichtung der Flutlichtanlage. Am 23. Oktober werden die vier 22 Meter hohen Masten aufgestellt.
Zum sechsten Mal wird der Rathenower Bürgerpreis am 3. Oktober verliehen. Die Preisverleihung erfolgt alle zwei Jahre in einer Feierstunde.
Am 2. November wird die Kita „Olga Benario II“ in der Saarstraße eröffnet. Der Neubau, ein eingeschossiger Massivbau mit Flachdach, hat eine Kapazität von 50 Krippenplätzen.

2018
Am 9. Februar erfolgt die offizielle Übergabe der Erweiterung des Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr in Grütz.
Die Wahl des hauptamtlichen Bürgermeisters der Stadt Rathenow findet am 25. Februar 2018 statt. Bei der Bürgermeisterstichwahl am 11. März wird Ronald Seeger erneut zum Rathenower Stadtoberhaupt gewählt. Damit beginnt seine dritte Amtsperiode als Bürgermeister.
Ende April hat die Stadt Rathenow mit den Ortsteilen 25.061 Einwohner*innen.
Am 14. Mai gibt der Rathenower Bürgermeister die sanierte Sporthalle der Grundschule „Am Weinberg“ zur Nutzung frei.
Der Rideplatz in Rathenow wird am 21. Juni als neue Freizeitfläche am Körgraben eröffnet.
Im Juli nehmen zum ersten Mal junge Sportler*innen und Artist*innen aus Rathenow an den Internationalen Jugendspielen in Almere/Niederlande teil. Nach den Jugendspielen in Rendsburg 2016 hatte die Almerer Delegation die Rathenower*innen eingeladen. So konnten 30 Jugendliche mit ihren Betreuer*innen nach Almere reisen. Für alle war es ein voller Erfolg. Die Bande die zwischen Jugendlichen geknüpft wurden, sind dabei viel wichtiger als die Erfolge im Wettkampf.
Am 28. Juli findet in Semlin der traditionsreiche 3-Seen-Lauf statt. Über 1.300 Sportler*innen – Radfahrer*innen, Nordic Walker und Läufer*innen – machen sich auf die Strecken von 8, 21 und 25 km. Dazu gibt es wieder einen Kinderlauf am Ufer. Im Anschluss an den Lauf findet das Semliner Dorffest mit Neptuntaufe und Liveauftritten statt.
Anfang August findet am Alten Hafen der dritte Bootskorso statt. Mehr als 20 Boote, teils umfangreich geschmückt, sind auf der Havel unterwegs. Am Alten Hafen findet ein Rahmenprogramm statt.
Ab den frühen Abendstunden findet die mittlerweile zur Tradition gewordene Kneipennacht statt. Mehrere Gaststätten und Kneipen haben sich zusammengetan und bieten ein buntes musikalisches Programm.

2019
Zum Jahresbeginn schließt in Rathenow-Ost der Kiosk mit Poststelle. 20 Jahre hatte der Laden seine Kund*innen bedient. Der Spielzeugladen der Familie Sandbrink im Kaufhaus schließt Ende Januar. Seit 28 Jahre war das Spielzeuggeschäft in Rathenow geöffnet.

Im Mai besuchen Gäste aus den Partnerstädten Zlotów und Rendsburg Rathenow. Zudem besuchen Vertreter*innen der Stadt Almere in den Niederlanden die Stadt. Seit zwei Jahren bestehen dorthin Beziehungen. Anlass ist das Stadtforstjubiläum.
Im Festsaal der Mühle wird am 11. Mai das 700-jährige Bestehen des Stadtforstes (Wald) gefeiert. Zahlreiche Gäste lauschen den Reden des Bürgermeisters Seeger und des Stadtförsters Querfurth. Das Theater Lichtblick spielt zudem historische Szenen nach. Ein Waldbuffet und Tanzmusik sorgen für eine gelungene Veranstaltung.

Am 26. Mai finden Kommunal- und Europawahlen statt. Die Stadtverordnetenversammlung wird bunt gemischt. Langjährige Mitglieder müssen die Versammlung verlassen. Mit Abstand die meisten Stimmen errangen Diana Golze (Die Linke - 2850),  Dr. Uwe Hendrich (AfD – 2130), Daniel Golze (Die Linke – 1937) und Bürgermeister Ronald Seeger (CDU – 1843).

In der Bibliothek findet im Juni zum 10. Mal der Sommerleseclub statt. Zum ersten Mal organisieren Brandenburger Bibliotheken einen eigenen Sommerleseclub unter dem Titel „Brandenburger Lesesommer“.

Am 18. Juni wird der Rathenower Stadtforst wird 700 Jahre. Zum Andenken wird auf dem Rauhen Berg durch Bürgermeister Seeger und Stadtförster Querfurth ein 2 t Findling eingeweiht.
Auf Grund einer Bombendrohung wird am 16. Juli das Rathaus evakuiert. Erst am Abend und nach Einsatz von drei Spürhunden wird Entwarnung gegeben.

Im August wird auf dem Hofgelände des KWR-Verwaltungssitzes das alte Möbellager abgerissen. Hier wird Platz geschaffen, die KWR plant ein neues Wohngebäude in der Fehrbelliner Straße.
Am nördlichen Ufer des Stadtkanals gehen die Bauarbeiten am Uferrundweg weiter. Ziel ist die Lückenschließung am Stichkanal.

01.09.2019
Bei der Landtagswahl am 1. September erringt die SPD mit Katja Poschmann das Direktmandat.

Der Abriss des Offizierscasinos beginnt im September. Nach etwas mehr als eine Woche bleiben nur noch Steine von dem ehemals prächtigen Gebäude. Der Förderverein Heimatmuseum konnte Stuckelemente sicherstellen. Auch der Grundstein konnte nach dem Abriss sichergestellt werden.

Anlässlich des 3. Oktober empfängt der Bürgermeister ausgewählte Vertreter der Bürgerschaft zum Tag der Deutschen Einheit. Gleichzeitig wird der Bürgerpreis an Rayk Sommer verliehen. Er setzt sich ehrenamtlich für Drogenprävention und Notfallvorsorge in der Stadt Rathenow ein.

Die Stinknormalen Superhelden aus Rathenow gewinnen am 24. Oktober in Potsdam den Brandenburgischen Nachbarschaftspreis und werden damit für ihr ehrenamtliches Engagement auch landesweit gewürdigt.

In der Jahnstraße wird vor dem Jahngymnasium ein Denkmal mit dem Schriftzug „RESPEKT“ eingeweiht. Die Schülerinnen und Schüler hatten mehrheitlich für diesen Schriftzug gestimmt, um für ein freiheitliches und demokratisches Denken zu werben.

Der renovierte jüdische Friedhof in Neufriedrichsdorf wird feierlich eingeweiht. Anwesend sind Nachkommen der Familie Kornblum.

Am 17. Dezember wird das fehlende Stück des Uferrundwegs am Stadtkanal fertiggestellt. Vom Eingang des Körgrabens bis zu einer neuen Brücke am Durchstich kann nun der Rundweg durchgehend genutzt werden.

2020
Auf dem hinteren Gelände des ehemaligen Offiziercasinos (Berliner Str. 24) wird am 16. Januar das Richtfest für den Neubau der Firma Rampf gefeiert. Gleichzeitig wurde der Prinz-Friedrich-Carl-Stein auf einen Sockel gehoben und neu aufgestellt.

Ebenfalls findet am 16. Januar im Blauen Saal des Kulturzentrums die Sportler- und Künstlerehrung des Jahres 2019 statt. Zahlreiche Künstler, darunter Michel Student, Herr Handschuh und Herr Pechtstein werden ausgezeichnet. Auch viele junge aktive Sportler*innen werden für ihre Leistungen gewürdigt.

Im Februar startet Stadtförster Thomas Querfurth mit der Aktion „Fridays für Forest“ ein Programm zur Aufforstung des beschädigten Stadtwalds. Zahlreiche Gruppen und Personen beteiligen sich an der Aktion.

Corona
Im März erreicht die weltweite Pandemie des Covid19 (Corona-Virus) mit ersten Verdachtsfällen Rathenow. In Neustadt (Dosse) und Falkensee waren bereits eine Woche früher Verdachtsfälle aufgetreten. Zahlreiche Veranstaltungen werden abgesagt.
Ab dem 18. März dürfen lediglich Geschäfte für den täglichen Bedarf öffnen. Gaststätten und andere Läden müssen schließen um die Ausbreitung der Viruskrankheit zu vermeiden. Auch alle Spielplätze und öffentlichen Einrichtung wie Musikschule, VHS und Sporthallen werden geschlossen.
Die weitere Öffnung des Wochenmarkts auf dem Märkischen Platz sorgt für Unmut, da hier verstärkt ältere Menschen dicht gedrängt einkaufen, trotz der Risiken.

22.04.2020
Die neue Eindämmungsverordnung erlaubt die Öffnung von kleineren Geschäften bis 800 m². Zudem können Bibliotheken und Parks öffnen.

27.04.2020
Die Abschlussklassen beginnen wieder mit dem Unterricht in den Schulen. Eine Woche später folgen die 5., 9. und 11./12. Klassen.

04.05.2020
Auch Friseursalons dürfen wieder öffnen. Zudem ist Individualsport, nach Genehmigung durch das Gesundheitsamt, wieder auf Trainingsplätzen und bis zu  zwei Personen möglich. Zudem können Versammlungen bis 20 Personen stattfinden und die Kirchen dürfen Gottesdienste bis zum 50 Personen durchführen.

06.05.2020
Im Blauen Saal des Kulturzentrums findet die 1. Sitzung der Stadtverordneten seit den Eindämmungsverordnungen statt. Gleichzeitig wird an die erste freie Kommunalwahl 1990 in der DDR gedacht. Hartmut Rubach (SPD), Wolfram Bleis (CDU) und Karl-Reinhold Granzow (Die Linke) waren bereits damals gewählte Mitglieder der SVV.


08.05.2020
Zum 75. Jahrestag der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus finden in Rathenow nur bedingt Gedenkveranstaltungen statt. So läuten die Glocken der Kirchen um 12:00 Uhr für 10 Minuten und in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche findet eine Andacht statt.
Die traditionelle Kranzniederlegung am sowjetischen Ehrenfriedhof wird in einzelnen Gruppen durchgeführt. Gemeinsam legen der SVV-Vorsitzende Corrado Gursch und Bürgermeister Ronald Seeger Kränze nieder.
Auf dem Märkischen Platz gedenken die Freunde für Europa in kleiner Runde der Opfer und treten für den europäischen Frieden ein.

09.05.2020
Es dürfen seit diesem Samstag wieder Spielplätze öffnen. Zudem können Arbeitsstätten Kontakt auch wieder ihre Arbeit aufnehmen (Kosmetik etc.)

Am frühen Abend des 11. Mai wird Gasalarm im Grünauer Weg ausgelöst. Zwischen der Eigendorffstraße und dem Spielplatz „Am Anger“ werden die Einwohner*innen evakuiert. Grund ist eine geborstene Gasleitung, deren Inhalt sich bereits in den Rohrsystemen verteilte. Die Einwohner müssen teilweise den Abend in der Halle der HVG (Havelländische Verkehrsgesellschaft) verbringen.

Anfang September werden wegen der Pandemie statt eines Stadtfestes Kleinkunsttage in der Stadt ins Leben gerufen. Viele regionale Künstler*innen beteiligen sich am Programm.

Am 23. Oktober feiert die Stadtbibliothek Rathenow diesmal das Abschlussfest des Lesesommers auf dem Schleusenplatz. Als Highlight findet die Deutschlandpremiere der drei ??? statt.

Im Briefkasten des Rathauses wird am 30. Oktober eine Bombendrohung gefunden. Das Gelände wird geräumt und bis 12 Uhr sind Spezialisten zur Sprengstoffsuche angerückt. Gefunden wird nichts.

Ab Anfang November tritt ein erneuter Teil-Lockdown in Kraft. In den letzten Wochen waren die Ansteckungszahlen mit dem Coronavirus auch im Landkreis wieder gestiegen. Restaurants, Freizeit- und Kultureinrichtungen müssen den November über schließen.

An der ehemaligen Synagoge in der Wilhelm-Külz-Str. legen Vertreter*innen der Stadt Kränze nieder. Wegen der Pandemie wird auf eine größere Veranstaltung verzichtet.

Zum Volkstrauertag legen der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Corrado Gursch und Vizebürgermeister Jörg Zietemann sowie Vertreter von Parteien Kränze am Soldatenfriedhof nieder. Sie gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt.

Der diesjährige Weihnachtsbaum kommt aus Rathenow-West und er wird bereits zwei Wochen vor dem 1. Advent aufgestellt.


Leben in Rathenow

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