Am 22. Januar 2026 um 18:00 Uhr ist der Journalist und Rechtsextremismus-Experte Andreas Speit in Rathenow zu Gast. Unter dem Titel Anti-moderne Reflexe liest er aus seinem neuen Buch Autoritäre Rebellion und kommt mit dem Publikum ins Gespräch. Im Mittelpunkt des Abends steht die Frage, warum in breiten Schichten der Gesellschaft zunehmend antimoderne Vorstellungen an Bedeutung gewinnen, wie sich diese weiter nach rechts verschieben und welche Folgen die damit einhergehende Radikalisierung hat. Andreas Speit beschreibt, wie Zweifel an der Realität, die Ablehnung des Rechtsstaats und die Delegitimierung der Demokratie nicht nur in Parlamenten oder Talkshows, sondern auch im persönlichen Umfeld, an Küchen- und Stammtischen, Einzug halten.
Andreas Speit ist Diplom-Sozialökonom, freier Journalist, Publizist und Kolumnist der taz Nord. Er schreibt regelmäßig für Medien wie Freitag, Blick nach rechts und jungle world und ist Autor sowie Herausgeber zahlreicher Bücher zum Themenfeld Rechtsextremismus. Für seine journalistische Arbeit wurde er unter anderem vom Medium-Magazin und dem Deutschen Journalisten-Verband ausgezeichnet.
Die Veranstaltung bildet den Auftakt der diesjährigen Reihe Gespräche am Schleusenplatz und lädt ausdrücklich zum Austausch mit dem Autor und untereinander ein. Sie wird gefördert durch die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung sowie die Partnerschaft für Demokratie Westhavelland und Nauen. Der Eintritt ist frei, eine Reservierung ist jedoch wünschenswert und telefonisch unter 03385 512683 oder per E-Mail an bibliothek@stadt-rathenow.de möglich.

