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Die Altstadt

Inmitten der Altstadtinsel

Der historische Kern der Stadt Rathenow mit Teilen der alten Stadtmauer, dem Kirchberg und der St. Marien-Andreas-Kirche befindet sich auf der Altstadtinsel, die von vier Armen der Havel umschlossen ist.


Die Sankt Marien-Andreas-Kirche

Ursprünge einer Kirche in Holzbauweise verweisen ins 11. Jahrhundert. Ungefähr um 1160 entsteht auf dem Kirchberg eine romanische kreuzförmige Pfeilerbasilika aus Stein nach dem Vorbild der Jerichower Klosterkirche. Nördlich und südlich des Chores werden im 14. Jahrhundert die Marien- und die Andreaskapelle angebaut. In der Zeit von 1517-1562 erfolgt der schrittweise Umbau zu einer dreischiffigen spätgotischen Hallenkirche.

In den letzten Kriegstagen 1945 brennt die Kirche völlig aus. Mit dem Wiederaufbau des Chorraumes wird Anfang der 90er Jahre begonnen.

Heute schmücken neu gestaltete Fenster des ortsansässigen Künstlers Gerhard Henschel den restaurierten Chorraum der Kirche.

Chorfenster multimedial

Die Rekonstruktion des Kirchturmes (1999-2001) wird mit dem Einbau einer in Lauchhammer neu gegossenen Glocke und dem Aufsetzen der Kirchturmspitze im Rahmen einer spektakulären Aktion mit dem größten Lastenhubschrauber der Bundeswehr (2002) erfolgreich abgeschlossen.

Besichtigung inklusive Aussichtsplattform

Tourist-Information

Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V.
Herr Dr. Knackmuß
Mobil: 0179 2670245
knackmuss@online.de
www.rathenow-kirchen.de


Der Kirchberg

Gegenüber vom Westportal der Kirche steht das Geburtshaus des Pfarrers Johann Heinrich August Duncker, des Begründers der optischen Industrie in Deutschland. Ab 1800 betrieb er in diesem Gebäude seine erste optische Werkstatt.

Ursprünglich ein eingeschossiger Fachwerkbau, der nachweislich bereits seit 1604 als Pfarrhaus diente, entstand das heutige Gebäude Anfang des 20. Jahrhunderts.

Das alte Küsterhaus am Kirchplatz 6 bildet zusammen mit dem Nachbargebäude mit der  Nr. 5 das älteste erhaltene Ensemble von Wohnbauten in der Stadt Rathenow. Errichtet 1575-1576 als regionaltypische Fachwerkhäuser, lässt sich an ihnen die wechselvolle Geschichte seit dem 16. Jahrhundert an vielen Details nachvollziehen. Nach jahrelangem Leerstand und umfangreichen Sanierungsarbeiten werden sie wieder als Wohn- und Geschäftshäuser genutzt und stehen unter Denkmalschutz.

Neben der Rekonstruktion der St. Marien-Andreas-Kirche gab und gibt es eine Vielzahl weiterer komplexer Projekte, die im bisherigen Sanierungsgebiet "Altstadt" gelegen sind und zu denen auch der Kirchberg gehört. Der gesamte Kirchberg wird trotz einer Vielzahl bereits beendeter Maßnahmen und der 2019 offiziell beendeten Sanierung auch in den nächsten Jahren markante Bauveränderungen erfahren.

Für Interessierte ist auf den folgenden Seiten die Möglichkeit gegeben, einen Einblick in die Sanierungsziele der Stadt Rathenow zu gewinnen.

Sanierungsgebiete


Tipp

Zum Thema Geschichte der optischen Industrie in Rathenow besuchen Sie das Optik Industrie Museum in Rathenower Kulturzentrum.

www.oimr.de


Die Kirchbergbrücke und barocke Neustadt

Die Fuß- und Radwegebrücke (2001-2002) verbindet nach 700 Jahren wieder den Kirchberg mit dem Weinberg. Bis zum Jahr 1288 war es möglich, durch ein Tal die beiden "Berge" zu erreichen. Diese Senke wurde zum Zwecke eines durchgehenden Schutzes der Stadt durchbrochen und nennt sich heute Rathenower Stadtkanal. Mit der Überquerung der schönen Brücke haben Sie die Altstadtinsel verlassen und befinden sich nun am Rande der barocken Neustadt. Hier erwartet Sie der derzeit wahrscheinlich schönste Platz der Stadt, "Am Alten Hafen".

Eigentlich möchten Sie weiter zum Bismarckturm auf dem Weinberg, aber vorher steht unbedingt ein Schlenker zur barocken Neustadt mit dem Kurfürstendenkmal auf dem Programm. In Höhe der Sportbootschleuse kommen Sie an einer merkwürdigen Figurengruppe vorbei - den Schleusenspuckern. Am Denkmal des Großen Kurfürsten angekommen werden Sie feststellen, dass es bis zum Optik Industrie Museum im Rathenower Kulturzentrum auch nicht mehr weit ist. Also wird das heute nichts mehr mit dem Bismarckturm. Nachher noch gemütlich Essen & Trinken und dann Schlafen. Morgen dann auf ein Neues.
Als Bettlektüre empfehlen wir ...


Tipp

Eine prima Anlaufstelle für alle Belange, die ein Gast in der Fremde haben kann, ist die zertifizierte und täglich geöffnete Tourist-Info des Tourismusverein Westhavelland e. V. am Fuße des Kirchbergs.

www.westhavelland.de


Kultur & Tourismus

info Tourist-Information

Öffnungszeiten
Täglich: 10 bis 18 Uhr

Kontakt
Tel. 03385 5149-91 /-92
Fax. 03385 514996
tv@westhavelland.de
Frau Christiane Wand
Frau Stefanie Marquardt

Tourismusverein Westhavelland e. V.
Freier Hof 5, 14712 Rathenow
www.westhavelland.de

Ansprechpartner

Herr Dobberstein
Stadt Rathenow
Sachbereich Wirtschaftsförderung
Berliner Straße 15
14712 Rathenow

03385 596-322

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