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Am 29. Januar 2026 fand die Preisgerichtssitzung zur 2. Phase des offenen Realisierungswettbewerb für den Neubau der Grundschule "Geschwister Scholl" statt. 
Das Preisgericht, unter dem Vorsitz des Cottbuser Architekten Uwe Wittig, bestand aus fünf Fachpreisrichtern (Architektinnen und Architekten, sowie Landschaftsarchitektinnen und -architekten) sowie vier Sachpreisrichtern (Sachverordnete, Schulleitung und Bürgermeister). Es hatte die Aufgabe, die neun zur Bewertung zugelassenen Wettbewerbsbeiträge von Architekturbüros sowie bauvorlageberechtigten Ingenieuren zu begutachten und die ausgelobten Preise zu vergeben. 
Im Fokus der Beurteilung standen unter anderem die Leitidee des Entwurfs, das Identifikationspotenzial, die Erfüllung des Raumprogramms, die städtebauliche und freiraumplanerische Einbindung, die Höhe, Kubatur und Ausrichtung des Baukörpers und dessen gestalterische und Funktionale Qualität sowie Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit.

Nach einem langen und intensiven Sitzungstag hat das Preisgericht die Vergabe von je einem ersten und einem zweiten Preis sowie einer Anerkennung beschlossen. Die Preise und Anerkennung gingen an die folgenden Planungsteams:

1. Preis (€ 34.000,-):
Kronaus Mitterer Architekten ZT GmbH, Berlin
Verfasser: Dr. Christian Kronaus, Peter Mitterer
Mitarbeit: Martin Belkovsky, Iva Maneva, Premysl Zhor, Dorotea Malnar, Julian Heinen
Fachberater: Kempen Kraus Ingenieure GmbH (Brandschutz), Frederick Funke

2. Preis (€ 26.000,-):
Arbeitsgemeinschaft Kollektiv Nord | GKKS Architekten, Hamburg
Verfasser: Artur Kupriichuk, Daniel Kinz
Mitarbeit: Friedrich Benter
Fachberater: Krämer-Evers Bauphysik GmbH & Co. KG (Brandschutz), Joris Evers

Anerkennung (€ 10.500,-):
cruu architecture GmbH, Stuttgart
Verfasser: Dipl.-Ing. Markus Mehwald
Mitarbeit: Erick Aviel Lozano, Weisheng Fang
Fachberater: Werner Sobek Frankfurt GmbH (Tragwerksplanung), Christian Stepak; Krebs+Kiefer Ingenieure GmbH (Brandschutz), Prof. Dr. Sven Huismann, Silke O’Brien; Transsolar Energietechnik GmbH (Klimakonzept und Energieplanung), Dipl.-Ing. Monika Schulz

Zur Wahrung aller Auflagen wurde das entsprechend den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) durchgeführte Verfahren von der Brandenburgischen Architektenkammer begleitet. 
Die Stadt wird nun zeitnah mit den Preisträgern in die Verhandlungen zur Beauftragung der Architektenleistungen eintreten, um damit dem Ziel, dem zeitgemäßen Neubau einer dreizügigen Grundschule am Standort in der Geschwister-Scholl-Straße, ein Stück näher zu kommen. 

Der Vorsitzende des Preisgerichts, Uwe Wittig, lobt den Siegerentwurf: „Die erstplatzierte Arbeit zeichnet sich durch ein hohes Maß an städtebaulicher Qualität aus. Das neue Schulgebäude verspricht mit seinem signifikanten Erscheinungsbild ein Höchstmaß an Identifikationspotential für die Schülerinnen und Schüler und Pädagoginnen und Pädagogen. Die innere Organisation bietet einer zukunftsorientierten Pädagogik Raum und Flexibilität zur freien Entfaltung. Das Lernen und Leben von kommenden Generationen Rathenower Schülerinnen und Schüler bekommt damit einen räumlich differenzierten und vielfältig gestalteten Holzmassivbau, der in vielen Kategorien der Nachhaltigkeit hohe Standards für Rathenow und Umgebung setzen wird.“

Bürgermeister Jörg Zietemann machte deutlich, dass die Stadt Rathenow damit dem selbst gesteckten Ziel gerecht wird, beste Bildungsmöglichkeiten für unsere Kinder anzubieten. 
"Ich freue mich über den Siegerentwurf und wir werden als Stadt nun alles daransetzen, dass das Projekt in dieser Form auch umgesetzt wird."

Die Wettbewerbsergebnisse werden allen interessierten Bürgern Rathenows im Rahmen einer Ausstellung ab dem 19.02.2026 im Rathaus präsentiert.