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Ausstellung „Im Blickfeld“

Ausstellung „Im Blickfeld“

18.05.2026  - 14.06.2026

18:00 - 18:00 Uhr

KULTURZENTRUM RATHENOW

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Ein Moment des Innehaltens, ein erster Blick, Stimmen, die sich erheben – und schon beginnt sich ein Raum zu öffnen, in dem Perspektiven sichtbar werden. Sie sind bereit, ins BLICKFELD der Öffentlichkeit zu rücken – mit der neuen Ausstellung, geschaffen als Kooperationsprojekt der Gesamtschule Bruno H. Bürgel und der Künstlerinnen Marina Prüfer sowie Anna Thor.

Unter dem Titel „IM BLICKFELD – Selbst. Bild. Gesellschaft.“ zeigen Schüler: innen der Gesamtschule Bruno H. Bürgel, wie sie die Welt und sich selbst in ihr sehen. Die Arbeiten sind in einem längeren Prozess entstanden, in dem Fragen erlaubt waren, Unsicherheiten Platz hatten und starke Meinungen sichtbar werden durften. Es geht um Körper, Rollenbilder, Schönheitsnormen, digitale Selbstdarstellung, aber auch um Angst, Wut, Mut und Solidarität.

Gemeinsam mit den Kunsterzieherinnen Stephanie Lutz und Birgit Wessolowski haben die Jugendlichen ausprobiert, verworfen, neu gedacht – und schließlich Bilder, Objekte und Experimente entwickelt, die oft näher an der Lebensrealität junger Menschen sind als viele große Ausstellungen. „Awareness“ bedeutet hier nicht nur, aufeinander aufzupassen, sondern auch: sich selbst ernst zu nehmen, eigene Grenzen zu erkennen und gesellschaftliche Strukturen kritisch zu betrachten. Weitere Kolleg: innen waren eingeladen, sich mit ihren Ergebnissen  an der Ausstellung zu beteiligen.

Die Künstlerinnen Marina Prüfer und Anna Thor begleiten und ergänzen die Ausstellung. Mit ihren  individuellen, einzigartigen Perspektiven setzen sie packende und zugleich bewegende  Akzente und bereichern den Dialog inhaltlich wie ästhetisch.

„IM BLICKFELD“ lädt Besucher:innen ein, nicht nur „Schülerarbeiten“ zu sehen, sondern auch andere Stimmen zu hören: Wie fühlt es sich an, heute jung zu sein? Was wünschen wir uns von Schule, von Freundschaften, von der Gesellschaft? Wer sich darauf einlässt, entdeckt im Kulturzentrum Rathenow weniger eine fertige Ausstellung – und mehr ein offenes Gespräch, das gerade erst beginnt.