Geschichte & Sehenswertes

Die Geschichte der optischen Industrie in Deutschland ist eng mit der Familie Duncker aus Rathenow verbunden. Neben Johann Heinrich August Duncker, dem Begründer der optischen Industrie, haben sein Sohn Eduard Duncker und sein Neffe Emil Busch die Anfänge der optischen Industrie in Rathenow geprägt. Heute wie vor über 200 Jahren ist "Optik - Made in Rathenow" weltweit gefragt und führt zu guten Umsatzentwicklungen und steigenden Mitarbeiterzahlen am Optikstandort Rathenow.

 

Auszug aus: "Rathenow - Stadt der Optik im Havelland"

Geschichte der optischen Industrie in Rathenow (PDF, 5 MB)

 

Optik Industrie Museum im Kulturzentrum Rathenow

Das Optik Industrie Museum (OIMR) bietet eine umfassende Ausstellung zur Geschichte der optischen Industrie in Rathenow und zum Wegbereiter Johann Heinrich August Duncker.


Auf rund 450 Quadratmeter Ausstellungsfläche können über 1.000 optische Exponate von der kleinen Linse im Mikroskop bis zur riesigen Leuchtfeuerlinse besichtigt werden.


Hier ist auch die von Duncker entwickelte handbetriebene Vielschleifmaschine zu sehen, die 11 Gläser gleichzeig präzise schleifen und zuverlässig die benötigten Dioptrien zur Sehschärfenkorrektur herstellen konnte. Eine Revolution in der optischen Industrie.

 

Optik Industrie Museum Rathenow (OIMR) im Kulturzentrum Rathenow

Märkischer Platz 3, 14712 Rathenow

Tel. 03385 5190-40

 

Geburtshaus Johann Heinrich August Dunckers

Das Geburtshaus des Predigers Johann Heinrich August Duncker steht in Rathenow gegenüber der Sankt Marien-Andreas-Kirche am Kirchplatz Nr. 12. Eine kleine Gedenktafel erinnert an den Begründer der optischen Industrie.

 

Dunckerplatz mit Denkmal

Der Bahnhofsvorplatz am Rathenower Bahnhof wurde zu Ehren des berühmten Sohnes der Stadt Rathenow "Dunckerplatz" genannt.


Ein Denkmal mit der Bronzebüste Johann Heinrich August Dunckers erinnert an den Wegbereiter der optischen Industrie.  

 

Optikdenkmal "Lichtbogen"

Das Optikdenkmal verkörpert die Verbindung der Stadt mit der optischen Industrie und das Zusammenspiel von Licht und Farbe. Der "Lichtbogen" ist eine Skulptur der Rathenower Künstler Michael Student und Gerhard Henschel und schmückt seit 2015 den Verkehrskreisel an der Kreuzung Berliner Straße / Fehrbelliner Straße / Brandenburger Straße.

 

Riesenbrille

Die Brille ist im Verkehrskreisel Rathenow-Ost platziert.


Die Skulptur aus beschichtetem Stahl ist sechs Meter hoch, fünf Meter breit und wiegt etwa zwei Tonnen.


Die Riesenbrille ist ein Geschenk des Vereins Unternehmer für Rathenow an die Stadt Rathenow anlässlich der Bundesgartenschau 2015 und soll Besucher auf die Tradition Rathenows als "Stadt der Optik" hinweisen.

 

Optikpark Rathenow

Der Optikpark befindet sich auf der Schwedendamminsel in Rathenow und bietet landschaftliche, gärtnerische und künstlerische Eindrücke sowie eine Vielzahl an kleinen und großen Veranstaltungen.


Die Gartenanlage bietet 37 von Farbpyramiden ausgehende Blütenbeete in Regenbogenfarben, eine Wasserpromenade mit optischen Phänomenen, einen Karpfenteich mit der begehbaren Weltzeituhr und manches mehr.

Optikpark Rathenow GmbH
Schwedendamm 1, 14712 Rathenow

Tel. 03385 4985-0

 

Cassegrain-Teleskop

Seit 2015 ist das Cassegrain-Teleskop von Michael Gressmann aus Falkensee im Optikpark Rathenow zu sehen.


Das Spiegelteleskop wurde in den 1930iger Jahren vom Astro-Optiker Alfred Wilke aus Falkensee erbaut und ging nach seinem Tod im Jahr 1972 an seinen Großneffen Michael Gressmann über.


2015 überließen Michael Gressmann und seine Frau Dorothea dem Optikpark das Teleskop.

 

Brachymedialfernrohr

Das Brachymedialfernrohr ist ein Teleskop, das kuppellos und in zwei Achsen drehbar ist.

 

Es ist heute weltweit eines der größten Teleskope seiner Art. Konstruiert und erbaut wurde es in den Jahren 1949-1953 von dem Rathenower Ingenieur und Hobbyastronomen Edwin Rolf (1899-1991).


Das Fernrohr ist ein technisches Denkmal, dass von 1994-1996 vollständig saniert wurde und heute im Optikpark Rathenow zu besichtigen ist.

 

Mehr Informationen ...

 

Leuchtturm mit Rathenower Linsentechnik

Der Leuchtturm von der Mittelmole Nord in Warnemünde steht seit 2009 auf einer künstlichen Insel im Havelarm am Mühlenwehr, vor den Toren des Optikparks in Rathenow. Die Fresnel-Linse des Leuchtturms wurde in der Firma Optische Anstalt Rathenow Gebr. Picht & Co. gefertigt und hat einen Durchmesser von 300 Millimeter.

Leuchtturm Rathenow

 

Tipp: Sternenpark Westhavelland

Ja, wir sind der erste Sternenpark in Deutschland.

Nach Mundart sagt man bei uns: Hier ist's zappenduster!


Das Westhavelland gehört zu den dunkelsten Orten in Deutschland, vergleichbar mit Namibia. So haben Sie die Milchstraße noch nicht gesehen.


Weitere Infos ...

 

Tipp: Die täglich geöffnete Touristinformation.

Der Tourismusverein Westhavelland e. V. wurde 1990 gegründet und ist somit der älteste Tourismusverein im gesamten Reisegebiet Havelland.


Der Verein betreibt mit Unterstützung der Städte Premnitz und Rathenow eine täglich geöffnete Touristinformation (TI) (10-18 Uhr).


Neben den klassischen Info- und Versorgungsangeboten und Angeboten zu fachkundigen und unterhaltsamen Führungen gibt es dort zahlreiche "giveaways" und 24h freies WLAN (auch außerhalb der TI).


Unter www.westhavelland.de gibt es viele Informationen, die weit über den üblichen Tellerrand hinausreichen. Die Seiten sind im responsive Design, lassen sich also auch mit mobilen Geräten komfortabel durchforsten.

 

Tipp: City-App Rathenow

Unter www.rathenow-cityapp.de gibt es viele nützliche Informationen für das Stadtgebiet von Rathenow.


Die Inhalte sind natürlich auch für die Anzeige auf mobilen Geräten optimiert.