Corona-Hilfe für Unternehmen

Corona-Überbrückungshilfen des Bundes starten

Die Bundesregierung hat am 08.07.2020 ihr Programm „Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen“ gestartet. Adressaten sind Unternehmen, die nach wie vor unter Schließungen leiden oder wegen den Abstands- und Hygieneregeln ihre Kapazitäten nicht voll ausschöpfen können. Antragstellungen sind ab Freitag durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer möglich. Zuständig für die Bewilligung der Zuschüsse sind die Länder. In Brandenburg ist die Investitionsbank des Landes (ILB) mit der Umsetzung des Programms betraut.

 

Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von drei Monaten (Juni bis August 2020). Den Unternehmen werden nicht-rückzahlbare Zuschüsse zu den fixen Betriebskosten gewährt. Antragsberechtigt sind Unternehmen, die im April und Mai 2020 einen Umsatzrückgang von mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 nachweisen können. Auch Soloselbstständige und selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb sind antragsberechtigt. Je nach Umsatzeinbruch werden zwischen 40 Prozent und 80 Prozent der betrieblichen Fixkosten erstattet. Wichtig: Anträge können ausschließlich über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer über das einheitliche Bundesportal gestellt werden.

 

Die Förderung des neuen Programms ist deutlich höher als bei der Soforthilfe, es können von Juni bis August je nach Umsatzausfall bis zu 50.000 Euro pro Monat, insgesamt also bis zu 150.000 Euro, erstattet werden. Bei Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten beträgt der maximale Erstattungsbetrag 9.000 Euro für drei Monate, bei Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten 15.000 Euro für drei Monate. Für das Bundesprogramm stehen insgesamt 25 Milliarden Euro zur Verfügung.

 

Antragsunterlagen sowie die detaillierten Förderbedingungen sind auf den Websites des Bundeswirtschaftsministeriums (www.bmwi.de) zu finden.

 

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg

 

 


Unterstützung für Kultureinrichtungen und Kulturschaffende

Kulturministerin Manja Schüle hat heute gemeinsam mit Franziska Siedler, Leiterin des kommunalen Eigenbetriebs Kloster Chorin, und Andreas Walz, Geschäftsführer der Jugendkulturfabrik Brandenburg e.V. und Vorstandsvorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur, das Unterstützungsprogramm für Kultureinrichtungen im Land Brandenburg präsentiert. Für das Programm sind ab sofort Anträge möglich. In der nächsten Woche startet zudem ein Stipendienprogramm für freiberufliche Künstlerinnen und Künstler. Für beide Programme stehen insgesamt bis zu 38,9 Millionen Euro bereit.

 

Die Corona-Hilfe für Kultureinrichtungen richtet sich an kommunale Kultureinrichtungen und gemeinnützige kulturelle Vereine sowie Stiftungen und Gesellschaften. Das Land stellt bis zu 35 Millionen Euro aus Mitteln des Corona-Rettungsschirms bereit, um anteilig Einnahmeausfälle bei öffentlichen und privaten gemeinnützigen Kultureinrichtungen und Kulturträgern auszugleichen. In einer ersten Antragsrunde können sich Einrichtungen aus dem Land Brandenburg die Hälfte ihrer Einnahmeausfälle, die zwischen dem 11. März und dem 31. August entstehen, ersetzen lassen. Investitionen und Ausstattungsmaßnahmen sind nicht förderfähig. Die Corona-Hilfen ergänzen die bereits laufenden Hilfsprogramme des Landes und des Bundes. Die entsprechende Richtlinie, das Antragsformular sowie weitere Informationen sind ab sofort unter https://mwfk.brandenburg.de  online abrufbar. Für das Stipendienprogramm für freiberufliche Künstlerinnen und Künstler stehen rund 4 Millionen Euro bereit. Die entsprechende Richtlinie, das Antragsformular sowie weitere Informationen werden in der kommenden Woche veröffentlicht.

 

Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

 

 


Land Brandenburg bietet Auslegungshilfe für Gewerbetreibende an

Das Land Brandenburg stellt auf seinem Landesportal eine tabellarische Übersicht für Gewerbetreibende zur Verfügung. Diese bietet eine Hilfeleistung bei der Auslegung, welche Geschäftsgegenstände gemäß der Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Brandenburg erlaubt oder untersagt sind.

 

Link: Auslegungshilfe zur Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Brandenburg

 


Abwicklung der Bundes-Soforthilfen über Investitionsbank des Landes Brandenburg

Die Corona-Soforthilfen des Bundes für Soloselbständige, Angehörige der Freien Berufe und kleine Unternehmen sind bereits im Corona-Soforthilfeprogramms des Landes Brandenburg enthalten. Es ist somit nicht möglich, zusätzlich beim Bund eine Soforthilfe zu beantragen. Die Auszahlung der Zuschüsse erfolgt über die Investitionsbank des Landes Brandenburg. Anträge und weitere Informationen zum Soforthilfe-Programm erhalten Sie unter https://www.ilb.de/de/wirtschaft/zuschuesse/soforthilfe-corona-brandenburg.

 

 


KfW-Corona-Hilfe - Informationen für Steuer- und Unternehmensberater

Unternehmen, Selbstständige oder Freiberufler können jetzt einen KfW-Kredit erhalten, um ihre Liquidität zu verbessern und laufende Kosten zu decken. Der Kredit kann bei Banken oder Sparkassen beantragt werden.

 

Hier können Informationen für Steuer- und Unternehmensberater zur KfW-Corona-Hilfe heruntergeladen werden.

 

 


Steuerliche Maßnahme zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Coronavirus für Gewerbe- und Vergnügungssteuerpflichtige

Nachdem bereits das Bundesfinanzministerium mit Schreiben vom 19.03.2020 ( GZ: IV A 3-S 0336/19/1007:002) steuerliche Maßnahmen in Form von Stundungserleichterungen für die Einkommens-, Körperschafts- und Umsatzsteuer erlassen hat, wird auch die Stadt Rathenow den nicht von der Coronakrise unerheblich betroffenen Steuerpflichtigen mit steuerlichen Maßnahmen zur Vermeidung unbilliger Härten entgegenkommen.

 

Steuerpflichtige können unter Darlegung ihrer Verhältnisse für bereits fällige oder fällig werdende Gewerbe- und Vergnügungssteuern Anträge auf Stundung stellen, wobei bei der Nachprüfung der Voraussetzungen keine strengen Anforderungen gestellt werden. Auf die Erhebung von Stundungszinsen wird in der Regel verzichtet, wenn die Stundung den Zeitraum von sechs Monaten nicht überschreitet. Die Regelung gilt für Stundungsanträge, die bis zum 31.12.2020 gestellt werden.

 

Den Gewerbesteuerpflichtigen bleibt es unbenommen, der Stadt Rathenow den neuen Gewerbesteuermessbetrag mitzuteilen, der sich voraussichtlich für den Erhebungszeitraum 2020 ergibt, damit die Stadt Rathenow die Anpassungen nach § 19 Absatz 3 Gewerbesteuergesetz vornehmen kann.

 

Formulare:

Antrag auf Steuererleichterungen an die Stadt Rathenow (pdf, 75 KB)

 

Antrag auf Steuererleichterungen an das Finanzamt (pdf, 72 Kb)

 

 


Corona-Soforthilfe für Unternehmen startet am Mittwoch

Ab Mittwoch, den 25.03.2020 um 9 Uhr startet die ILB mit der Entgegennahme der Anträge auf Soforthilfe für die Folgen der Corona-Virus.

 

Potsdam – Zum Start der Soforthilfe im Zusammenhang mit der Corona-Krise erklärt der Vorstandsvorsitzende der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) Tillmann Stenger:

„Ab Mittwoch um 9 Uhr startet die ILB mit der Entgegennahme der Anträge auf Soforthilfe, die Antragsformulare stehen für alle Bürgerinnen und Bürger zu diesem Zeitpunkt auf unserer Homepage www.ilb.de bereit.

Es gibt keinen Grund, sofort den Antrag stellen zu müssen. Die Antragsfrist läuft bis Ende Dezember dieses Jahres. Dennoch rechnen wir bereits jetzt mit vielen Tausend Anträgen, denn es gibt ja kein Unternehmen, das nicht in der einen oder anderen Weise von der Corona-Krise betroffen ist. Einigen Unternehmen geht das, was wir derzeit erleben, bereits an die Substanz. Deshalb sollen die Anträge auf Soforthilfe auch so zügig wie möglich bearbeitet und die Zuwendungen so schnell als möglich ausgezahlt werden. Darauf bereiten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ILB momentan vor. Mehr als 100 Beschäftigte der Bank werden an der Antragsbearbeitung mitwirken. Wir werden alle unsere Ressourcen mobilisieren, um diese Aufgabe zu meistern."

 

Weitere Hinweise:

Antragsberechtigt sind gewerbliche Unternehmen und Angehörige der Freien Berufe mit bis zu 100 Erwerbstätigen, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte im Land Brandenburg haben,

Bei der Soforthilfe handelt es sich um einen Zuschuss der aus Gründen der staatlichen Fürsorge des Landes Brandenburg zum Ausgleich von Härten im Zusammenhang mit der Corona-Krise jetzt für die erste Zeit zur Verfügung stehen.

 

Folgende Unterlagen werden zur Antragstellung benötigt:

  •     Handelsregisterauszug oder vergleichbare Unterlagen,
  •     Gewerbeanmeldung,
  •     Kopie des Personalausweises,
  •     Lohnjournal oder gleichwertige Unterlagen für Erwerbstätige/Beschäftigte,
  •     Formular "Erklärungen über bereits erhaltene bzw. beantragte "De-minimis"-Beihilfen.

 

Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt:

  •     bis zu 5 Erwerbstätige bis zu 9.000 EUR,
  •     bis zu 15 Erwerbstätige bis zu 15.000 EUR,
  •     bis zu 50 Erwerbstätige bis zu 30.000 EUR,
  •     bis zu 100 Erwerbstätige bis zu 60.000 EUR.

 

Mehr erfahren Sie auf den Sonderseiten zum Corona-Virus.

 

 

Quelle: Investitionsbank des Landes Brandenburg, 23.03.2020, URL:

https://www.ilb.de/de/presse/pressemitteilungen/archiv-2020/pressemitteilung-2020_1162823.html

 

 


Sars-CoV-2-Virus und Covid-19 - Infos und Ansprechpartner für Unternehmen

Der Link bietet eine übersichtliche Zusammenstellung von Informationen und die Benennung von zielführenden Kontaktdaten für Unternehmen.

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