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Kriegsopferfürsorge Gewährung für Hinterbliebene

Kurztext

  • Antragstellung im Kontext des Sozialen Entschädigungsrechts
  • Hinterbliebene, denen Versorgung nach dem Bundesversorgungsgesetz oder in entsprechender Anwendung dieses Gesetzes gewährt wird, können auch Hilfen im Rahmen der Kriegsopferfürsorge erhalten.
  • Zu den Leistungen gehören Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, Krankenhilfe, Hilfe zur Pflege, Hilfe zur Weiterführung des Haushalts, Altenhilfe, Erziehungsbeihilfe, ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt, Erholungshilfe, Wohnungshilfe und Hilfen in besonderen Lebenslagen
  • Für die Durchführung sind die örtlich zuständigen Fürsorge-  und Hauptfürsorgestellen in den einzelnen Ländern zuständig

zuständig im Land Brandenburg: Landesamt für Soziales und Versorgung (LASV)

Teaser

Sofern Ihnen Versorgung als Hinterbliebene nach dem Bundesversorgungsgesetz oder in entsprechender Anwendung dieses Gesetzes gewährt wird, können Sie zur Ergänzung als besondere Hilfen im Einzelfall Fürsorgeleistungen erhalten.

Volltext

Hinterbliebene, denen Versorgung nach dem Bundesversorgungsgesetz oder in entsprechender Anwendung dieses Gesetzes z.B. nach dem Soldatenversorgungsgesetz, dem Zivildienstgesetz, dem Häftlingshilfegesetz, dem Infektionsschutzgesetz oder dem Gesetz über die Entschädigung für Opfer von Gewalttaten oder dem Strafrechtlichen Rehabilitierungsgesetz gewährt wird (oder voraussichtlich gewährt werden kann), können auch Hilfen im Rahmen der Kriegsopferfürsorge erhalten.

Voraussetzung ist, dass die Hinterbliebenen wegen des Verlustes des Ehegatten, Elternteils, Kindes oder Enkelkindes nicht in der Lage sind, den anzuerkennenden Bedarf aus den übrigen Leistungen nach den bereits genannten Gesetzen und dem sonstigen Einkommen und Vermögen zu decken. Ob und in welcher Höhe Einkommen anzurechnen ist, richtet sich nach unterschiedlichen und individuellen Einkommensgrenzen. Vom Einsatz des Einkommens und Vermögens kann jedoch in bestimmten Fällen abgesehen werden.

Neben persönlicher Hilfe kommen Sachleistungen, einmalige und laufende Beihilfen sowie Darlehen in Betracht. Schulden werden in der Regel nicht übernommen. Die Hauptfürsorgestellen und Fürsorgestellen sind zuständig für die Kriegsopferfürsorge.

Die Kriegsopferfürsorge ist Teil des sozialen Entschädigungsrechts. Sie wird im Hinblick auf die größte Gruppe der Leistungsberechtigten so genannt, umfasst aber alle Fürsorgeleistungen im sozialen Entschädigungsrecht. Sie ist in den Paragrafen 25 bis 27j Bundesversorgungsgesetz geregelt und dient der Ergänzung der übrigen Leistungen des Bundesversorgungsgesetzes durch besondere Hilfen im Einzelfall.

Deshalb ist eine Voraussetzung für die Leistungsgewährung die Anerkennung eines Versorgungsanspruchs durch den Träger der Kriegsopferversorgung.

Zu den Leistungen gehören Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, Krankenhilfe, Hilfe zur Pflege, Hilfe zur Weiterführung des Haushalts, Altenhilfe, Erziehungsbeihilfe, ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt, Erholungshilfe, Wohnungshilfe und Hilfen in besonderen Lebenslagen

Erforderliche Unterlagen

  • Antrag (formlos möglich)
  • Anerkennungsbescheid als Beschädigter oder Schwerbeschädigter
  • Bescheidkopie der Versorgungsbehörde über die anerkannten Schädigungsfolgen
  • Nachweise über Einkommen des Antragstellers
  • Nachweise über laufende Verpflichtungen
  • Nachweise über Vermögen

Voraussetzungen

Für den Erhalt von Fürsorgerischen Leistungen der Sozialen Entschädigung müssen die folgenden Voraussetzungen vorliegen:

  • Anerkennung eines Versorgungsanspruches durch die Versorgungsverwaltung
  • Bedürftigkeit (wirtschaftliche Kausalität)
  • Vorheriger Antrag

Kosten (Gebühren, Auslagen,etc.)

Für die Bearbeitung des Antrages fallen keine Kosten oder Gebühren an

Verfahrensablauf

Fürsorgerische Leistungen beantragen Sie schriftlich: 

  • Das LASV ist zuständig, wenn Sie im Land Brandenburg wohnen oder 2 Monate vor Heimaufnahme im Land Brandenburg gewohnt haben oder der Impfschaden im Land Brandenburg eingetreten ist.
  • Reichen Sie Ihren Antrag schriftlich ein.
  • Fügen Sie die notwendigen Unterlagen bei.
  • Das LASV prüft und entscheidet über Ihren Antrag.
  • Das LASV ist zuständig für die Zahlung der Leistung, der Rechnungsprüfung und Zahlungsüberwachung.

Bearbeitungsdauer

Über den Antrag wird so schnell wie möglich entschieden. Die Bearbeitungsdauer hängt unter anderem von der Vollständigkeit der Angaben und der Vorlage der für die Antragsbearbeitung erforderlichen Nachweise ab.

Fristen

Leistungen werden lediglich auf Antrag erbracht.

Formulare/Schriftformerfordernis

  • formloser Antrag ist möglich
  • Formulare können bei der nach jeweiligem Landesrecht zuständigen Behörde abgefordert werden oder sind bereits auf der Homepage hinterlegt.

Fachlich freigegeben durch

Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

Fachlich freigegeben am

29.10.2020

Zuständige Stelle

Landesamt für Soziales und Versorgung Brandenburg (LASV)

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Zuständige Stellen und Formulare

Adresse:
Landesamt für Soziales und Versorgung

Lipezker Str. 45
03048

Telefon: +49 355 28930
Telefax: +49 331 275484548

Webseite: post@lasv.brandenburg.de
Webseite: http://www.lasv.brandenburg.de

Öffnungszeiten:

Unsere Besucherzeiten sind:

 

Montag:09:00 – 12:00 Uhr

 

Dienstag:09:00 – 18:00 Uhr

 

Donnerstag:09:00 – 16:00 Uhr

 

Erreichbarkeit Servicetelefon:

 

Montag und Donnerstag: 08:00 – 16:00 Uhr

 

Mittwoch: 08:00 – 13:00 Uhr

 

Dienstag: 08:00 – 18:00 Uhr

 

Freitag: 08:00 – 12:00 Uhr

 

Adresse:
Landesamt für Soziales und Versorgung - Bürgerbüro Frankfurt (Oder)

Robert-Havemann-Straße 4
15236

Telefon: +49 355 28930
Telefax: +49 331 275484548

Webseite: post@lasv.brandenburg.de
Webseite: http://www.lasv.brandenburg.de

Öffnungszeiten:

Unsere Besucherzeiten sind:

 

Montag:09:00 – 12:00 Uhr

 

Dienstag:09:00 – 18:00 Uhr

 

Donnerstag:09:00 – 16:00 Uhr

 

Erreichbarkeit Servicetelefon:

 

Montag und Donnerstag: 08:00 – 16:00 Uhr

 

Mittwoch: 08:00 – 13:00 Uhr

 

Dienstag: 08:00 – 18:00 Uhr

 

Freitag: 08:00 – 12:00 Uhr

 

Adresse:
Landesamt für Soziales und Versorgung - Bürgerbüro Potsdam

Zeppelinstraße 48
14471 Potsdam

Telefon: +49 355 28930
Telefax: +49 331 275484548

Webseite: post@lasv.brandenburg.de
Webseite: http://www.lasv.brandenburg.de

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Unsere Besucherzeiten sind:

 

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Dienstag:09:00 – 18:00 Uhr

 

Donnerstag:09:00 – 16:00 Uhr

 

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Montag und Donnerstag: 08:00 – 16:00 Uhr

 

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Dienstag: 08:00 – 18:00 Uhr

 

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