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Beratung für politisch Verfolgte und zur Einsichtnahme in die Stasi-Akten

Die Mitarbeiter der Brandenburgischen Aufarbeitungsbeauftragten bieten Beratungen für Bürgerinnen und Bürger an, die in der Sowjetischen Besatzungszone/DDR gelitten haben und unter anderem durch Maßnahmen des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit als auch der SED-Parteiorgane in ihren Rechten verletzt worden sind.

 

In Einzelgesprächen können insbesondere Fragen zu folgenden Themen gestellt werden:

 

• zur Rehabilitierung von SED-Unrecht nach dem Strafrechtlichen, Verwaltungs-rechtlichen und Beruflichen Rehabilitierungsgesetz und sich daraus ergebenden Leistungsansprüchen (Fristverlängerung bis zum 31.12.2019)

 

• zur Suche nach personenbezogenen Unterlagen, die die politische Verfolgung oder den rechtsstaatswidrigen Eingriff in das Leben des Einzelnen dokumentieren

 

• zur Anerkennung verfolgungsbedingter Gesundheitsschäden 

 

• Vermittlung psychosozialer Beratungs- und Hilfsangebote

 

• zu Ansprüchen Hinterbliebener von Verfolgten

 

Darüber hinaus können Anträge zur Einsichtnahme in die persönlichen Akten des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit auf Grundlage des Stasi-Unterlagen-Gesetz gestellt werden. Voraussetzung ist die Vorlage eines gültigen Personaldokuments.

 

Die nächste Sprechstunde der Bürgerberater der Aufarbeitungsbeauftragten findet statt am Dienstag, dem 23. Oktober 2018, in der Zeit von 14.00 bis 18.00 Uhr in der Stadtverwaltung Rathenow, Berliner Straße 15, Raum 308.

 

Weitere Informationen erhalten Sie bei der brandenburgischen Landesbeauftragten unter 0331/237292-21 und unter mwww.aufarbeitung.brandenburg.de.