2016

Spielcafé

Bei dem interkulturellen Spielcafé begegnen sich Asylbewerbende mit den Bürgern der Stadt Rathenow.
Durch besondere Veranstaltungen im Rahmen des Spielcafés werden die Integration und das Miteinander gefördert. In den Bereichen Sport, Sprache, Kultur und Musik werden hierzu konkrete Angebote geschaffen. Die bestehenden Beziehungen und der regelmäßige Kontakt durch das Spielcafé bieten optimale Bedingungen, um über das Spielen hinaus Angebote zu schaffen.
Die Vielfalt des Spielcafés lebt von der engen Zusammenarbeit des Teams in den Räumen der Stiftung und den Mitwirkenden im Jugendhaus OASE. Der Kontakt mit Asylbewerbenden bietet den Jugendlichen eine Möglichkeit, andere Kulturen kennenzulernen.
Das Interkulturelle Spielcafé soll alle zwei Wochen von einer Gruppe an Ehrenamtlichen durchgeführt werden. In den Räumen der Stiftung finden sich dann 20 Asylbewerbende und anerkannte Flüchtlinge sowie ca. 10 Spielbegeisterte unterschiedlichen Alters zusammen. Ebenfalls ca. 20 (eher jüngere) Asylbewerbende besuchen die OASE, um dort mit den Jugendlichen der Stadt Rathenow in Kontakt zu kommen und gemeinsam Billard und Tischtennis zu spielen.

Träger: Evangelische Kirchengemeinde Sankt-Marien-Andreas Rathenow

 

Neujahrsfest für Flüchtlinge und Einheimische

Die Stadt Rathenow ist seit den 90er Jahren Standort eines Übergangsheimes. Das Neujahrsfest der Evangelischen Kirchengemeinde St. Marien Andreas ist eine Fortsetzung der bereits im Jahr 2015 erfolgreich durchgeführten Willkommensfeste. Das Neujahrsfest ist eine Begegnung mit einheimischen Rathenowern und zeigt, dass man gemeinsam stark ins neue Jahr startet - mit Toleranz, Offenheit und Respekt. Die Veranstaltung leistet einen wichtigen Beitrag zur Integrationsförderung der hier lebenden Flüchtlinge und Migranten und dient dem Abbau von Vorurteilen. Das Fest wird durch internationale Musik-und Tanzdarbietungen, Speisen und Getränken, sowie kreative Mitmach-Aktionen so vielseitig und bunt wie möglich gestaltet.

Träger: Evangelische Kirchengemeinde St.Marien Andreas Rathenow

 

Quo vadis Aktionsbündnis Rathenow?

Durch das Rathenower Aktionsbündnis wurde zwar in den letzten 10 Jahren viel demokratische Aufbauarbeit geleistet und es entstanden Programme wie die Partnerschaft für Demokratie Westhavelland & Nauen, jedoch wurde das lokale Bündnis nicht weiterentwickelt. Im Rahmen der aufkommenden PEGIDA-ähnlichen Demonstrationen in Rathenow wurde klar, dass das Aktionsbündnis nicht auf eine solche Entwicklung vorbereitet war. Schnell kamen jedoch neue bürgerliche Akteure hinzu, die sich gegen die rechtspopulistischen Veranstaltungen aufstellen wollten. Die neuen und alten Akteure stehen nun vor der Situation, eine neue Struktur zu benötigen, um Zuständigkeiten und Kommunikationswege zu klären. Zudem ist die Situation eine Neue: Man hat es nicht mehr mit organisierten Nazis zu tun, sondern mit bürgerlichen Organisationsteams, die "besorgten Bürgern" ein Ventil geben, um ihren Unmut auf die Straße zu tragen. Für das Aktionsbündnis ist es nun schwierig, die Situation zu durchschauen, Ziele und Zielgruppen, sowie die nächsten richtigen Schritte zu identifizieren. Daher soll eine Klausurtagung für Klarheit und Struktur schaffen. 

Träger: Evangelische Kirchengemeinde St.Marien Andreas Rathenow

 

Musik verbindet

Das Projekt "Musik verbindet" gibt Menschen jeder Herkunft und jeden Alters die Möglichkeit, gemeinsam zu musizieren und somit einander kennenzulernen. Am Abend sorgen verschiedene Musiker, zu denen auch Asylbewerber und Flüchtlinge zählen, für Unterhaltung. Nach dem Konzert wird viel Zeit für den Austausch, nicht nur zwischen verschiedenen Rathenowern untereinander, sondern auch zwischen Rathenowern und Flüchtlingen genutzt. Menschen anderer Kulturen werden dazu angeregt, traditionelle Lieder und Instrumente anzustimmen. Desweiteren werden traditionelle Gerichte serviert, da gemeinsames essen und musizieren als bestmögliche Grundlage dient, gemeinsam Spaß zu haben und sich näher zu kommen. 

Träger: Verein der Freunde und Förderer des Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasiums Rathenow

 

Wochenende zur Teamstärkung und Weiterbildung

Das Kinder- und Jugendparlament besteht nun schon seit 13 Jahren und konnte sich seitdem erfolgreich in die Stadtpolitik einmischen und beliebte Projekte für Jugendliche durchsetzen. Um weiterhin bestehen zu können, bedarf es natürlich immer wieder neuen Nachwuchs. Nachdem man es geschafft hat, erfolgreich neue Mitglieder anzuwerben, möchte man nun diese zu einen Team formen.  Die Ziele des Wochenendes sind zum einen das Schaffen einer Vertrautheit untereinander und zum anderen das Erlernen von rhetorischen Fähigkeiten. Nach dem Wochenende sollen vor allem die neuen Mitglieder bestärkt nach Hause fahren und Lust haben, etwas mit dem Kinder-und Jugendparlament zu bewegen. Für das Wochenende wird ein Ferienhaus gemietet werden, in dem sich die Jugendlichen selbst versorgen. Das soll die Verantwortung und die Teamfähigkeit stärken. Um die rhetorischen Fähigkeiten zu stärken, wird ein Referent eingeladen, der das gesamte Wochenende für Input und Übungen sorgt.

Träger: Stadt Rathenow

 

Interessenseminar "neue Freizeitanlage in Rathenow"

Ziel dieses Seminars ist es, die Interessen und Wünsche der Kinder und Jugendlichen, bezüglich des Freizeitangebotes in Rathenow herauszufinden: Was bietet Rathenow? Was benötig diese Stadt? Zudem ist ein weiteres Ziel, durch das Seminar eine engagierte, möglichst sozial durchmischte Gruppe aufzubauen, welche sich zusammen mit den JugendarbeiterInnen für die Umsetzung des geplanten Projekts einsetzt. Zehn bis 25 Jugendliche bearbeiten unter professioneller Anleitung o.g. Fragen. Die Veranstaltung findet im "Studio B" statt. In einen mehrstufigen Prozess wird sich rund vier Stunden mit dem Thema beschäftigt. Zum Ende werden die Ideen der Jugendlichen gesammelt und dokumentiert.

Träger: Kreissportjugend Havelland im Kreissportbund Havelland e.V.

 

Interkulturelle Disko

Als Ergebnis der interkulturellen Weihnachtsfeier in der Unterkunft für geflüchtete Menschen im Hasenweg hat sich eine Initiative gegründet, die in privaten Räumen wöchentlich einen Treffpunkt für junge geflüchtete und nicht-geflüchtete Menschen in Rathenow organisieren. Ziel ist es, über dieses Angebot eines Treffpunktes Vorurteile und Berührungsängste zu überwinden und insbesondere junge Menschen die Möglichkeit zu geben, sich kennen zu lernen. Während einer dieser Treffen entstand die Idee, eine interkulturelle Tanzveranstaltung für junge Menschen zu organisieren. Insbesondere geflüchtete Menschen möchten gerne ungezwungen junge Menschen aus Rathenow kennenlernen und Kontakte knüpfen. Bei der Tanzveranstaltung werden alkoholfreie Getränke angeboten, sowie ein kleiner internationaler Imbiss, den die jungen Menschen selber erstellen.

Träger: Evangelische Kirchengemeinde Rathenow

 

Zeit der Flüchtlinge / Kultur im Dorf

In einer offenen Veranstaltung zum Thema "Zeit der Flüchtling" berichten Zeitzeugen über ihre Flucht 1945. Zudem werden Briefe der Kriegszeit aus dem Buch ?Der zerbrochene Ring? vorgetragen. Die Entwicklung des Dorfes Großderschau durch den Zuzug der Geflüchteten wird anhand einer Dokumentation über Beamer gezeigt. Die Bedrängnis der Flüchtlinge der Flüchtlinge früher wie heute soll erkannt werden. Ziel ist es, eine positive Einstellung zu Hilfsaktionen für Flüchtlinge zu erreichen. Mit einen gemeinsamen "Arme Leute Essen" wird das Wir-Gefühl gestärkt.

Träger: Initiative Begegnungszentrum Großderschau e.V.

 

Mit Musik um die Welt

Anknüpfend an die Veranstaltung "Kinder der halben Sonnen ? Kinder der Welt" sollen die Rathenower Bürger auf eine musikalische Reise um die Welt mitgenommen werden. Das Programm beinhaltet internationale Musik und vermittelt einen Einblick in verschiedene Kulturen. Es wird von Rathenower Schülern, Künstlern und Menschen verschiedener Nationalitäten gestaltet. In den Flüchtlingswohnheimen werden kleine Dinge von den Bewohnern selbst gefertigt. Im Wohnheim am Hasenweg wird gestickt und kleine Spiele aus Holz werden hergestellt. Im Birkenweg wird getöpfert. Schüler und Kinder der Rathenower Bildungseinrichtungen fertigen im Unterricht und in Arbeitsgemeinschaften ebenfalls kleine Kunstartikel an und setzen sich so mit verschiedenen Kulturen auseinander. Die angefertigten Dinge werden dann auf einen kleinen Weltmarkt angeboten.

Träger: Förderverein Spatzennest e.V.

 

Zusammenwachsen in der Gemeinde Havelaue

Die Gemeinde Havelaue besteht aus vielen kleinen Ortsteilen, die teilweise weit voneinander entfernt liegen. Es muss intensiv daran gearbeitet werden, dass die BürgerInnen zusammenwachsen und sich als eine Gemeinde begreifen. Insbesondere die kleinen Ortsteile haben viel Energie dabei aufzubringen, da sie hinsichtlich ihrer Einwohnerzahl und dem örtlichen Vereinsleben eher schwach aufgestellt sind. Zudem gibt es immer mehr zugezogene Einwohner (insbesondere aus Berlin), die ins Gemeindeleben integriert werden sollen. Um diese Ziele zu erreichen, wird eine Maifeier für die gesamte Gemeinde Havelaue organisiert. Jung und Alt sollen gleichermaßen angesprochen werden. Das Fest soll eine Begegnung sowohl für die BürgerInnen der Gemeinde sein, aber auch Gäste aus dem gesamten Havelland anlocken, egal welcher Nationalität oder Religion. Das Fest trägt dazu bei, dass Menschen aufeinander zugehen und Hemmnisse und Barrieren abbauen.

Träger: Förderverein der FF Wolsier

 

Toleranzfest 2016 - Für ein friedliches und buntes Nauen

Das Toleranzfest ist in der Stadt Nauen in den vergangenen Jahren ein fester Bestandteil des sozialen, kulturellen und politischen Lebens geworden. Belegt ist dies durch die große Aufmerksamkeit für dieses Fest und die politischen Aussagen für ein tolerantes Miteinander in Nauen. In den letzten Jahren haben etwa jeweils 40 Organisationen, Vereine, Schulen, Parteien u.a. und mehrere hundert Menschen (2015: 700 Personen) teilgenommen. Auch 2016 werden  die demokratischen Kräfte in Nauen wieder das Toleranzfest vorbereiten und gestalten. Neben der offiziellen Eröffnung gibt es ein großes buntes Familienfest. Abgerundet wird es durch eine Kundgebung für Vielfalt und Frieden in Nauen. Dadurch soll auch die menschliche Integration ausdrücklich gefördert werden. In Hinblick auf die Ereignisse in Nauen in den letzten Monaten, soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass Geflüchtete in Nauen willkommen sind.

Träger: Humanistischer Freidenkerbund Havelland e.V.

 

Das jungendpolitische "Landratsduell"

Am 10.04.16 war Landratswahl im Havelland. Mit diesem Projekt sollten jugendpolitische Fragen in den Wahlkampf gebracht werden. Zudem kamen junge Menschen direkt mit den Wahlkandidaten ins Gespräch, um ihre Sorgen und Interessen direkt an den zukünftigen Landrat heran tragen zu können.  Am 14.04.16 wurde im Kulturzentrum Rathenow eine Gesprächsrunde mit den Stichwahlkandidaten durchgeführt. Von 10 bis 12 Uhr standen die Themen der jungen Menschen im Mittelpunkt. Für alle Jugendlichen über 16, stellt diese Veranstaltung somit eine Entscheidungshilfe für die Wahl dar.

Träger: Mikado e.V.

 

Laut&Bunt Festival  

Das "Laut & Bunt"-Festival in Rathenow bietet aufstrebenden Bands die Möglichkeit, sich vor großen Publikum zu präsentieren. Bands die in verschiedenen Sprachen singen, aus unterschiedlichen Ländern kommen und vielleicht sogar nach Deutschland geflüchtet sind, bekommen die Möglichkeit, auf großer Bühne aufzutreten. Außerdem kommen verschiedene Flüchtlinge zu Wort und erzählen ihre Geschichte. Die Veranstaltung fördert eine weltoffene, tolerante und gewaltfreie Gesellschaft und Denkweise. Ein weiteres Anliegen ist es, Jugendliche anzusprechen und zu animieren, selbst aktiv zu werden. Es wird eine vielfältige, einzigartige, partizipative Musik-und Kulturveranstaltung von jungen Menschen für junge Menschen gestaltet. Das Festival ist für alle Menschen frei zugänglich, um jedem die gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.

Träger: Laut&Bunt Jugendinitiative/Diakonisches Werk Havelland

 

Bunter Mittwoch ? Trommel Flash Mob

Mit unserem bunten Mittwoch haben wir eine Möglichkeit alle Friesacker zusammen zu bringen und bei gemeinsamen Spiel, Sport, Musik und Barbeque ins Gespräch zu kommen. Das Frierock-Festival ist im Jahr 2016 in seiner 18. Wiederholung in Friesack zu erleben. Das Festival hat in dieser bereits schon mehr als 250 Auftritte von Künstlern aus der ganzen Welt, dem Havelland und dem gesamten Bundesgebiet auf einer Bühne zusammen gebracht und dem lokalen Publikum präsentiert. Wir haben in den letzten Jahren, auch durch Unterstützung der Partnerschaft für Demokratie, unser Aktionsspektrum deutlich ausbauen können und sind aktiv bei der Integration Geflüchteter und Einheimischer in das Festival und daraus entstandener Kulturinfrastruktur geworden.

Träger: Frierock-Festival als Initiative des AWO Ortsvereins Friesack

 

Die eine Welt - unsere eine Welt - Trommeln verbindet die Welt

Die Aufmerksamkeit der Kinder und Jugendlichen für die globalen Herausforderungen wie wachsende soziale Unsicherheit und Kluft zwischen Arm und Reich, Anwachsen von Gewalt und Krieg, fehlende Beteiligungsmöglichkeiten der Menschen an politischen Entscheidungen sollen gefördert werden. Die Kinder und Jugendlichen sollen das Leben in ihrer Stadt/Gemeinde und in unserem Land als geschwisterliche Gemeinschaft ansehen, um Vorurteile, Spaltungen und Hass zu vermeiden und solchen Bestrebungen entgegenwirken. Des Weiteren sollen sie die Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948 genauer kennenlernen, um nach ihnen handeln zu können und alle politischen und gesellschaftlichen Institutionen kontrollieren, ob sie in diesem Sinne entscheiden.

Träger: Verein der Förderer und Freunde des F. - L. - Jahn Gymnasiums Rathenow e.V.

 

Refugee-Team "United Rathenow" in der Stadtliga

Ziel der Maßnahme ist es, durch die Integration eines Refugee-Teams "United Rathenow" in den Spielbetrieb der privat organisierten "Fußball-Stadtliga" mehr Jugendliche aus der Isolation der Flüchtlingsunterkünfte und der Wohnungen herauszuholen und Kontakt zu den Menschen in der Region herzustellen. Der Trainings- aber auch Turnierbetrieb stellt eine Regelmäßigkeit im sonst oft eintönigen Alltag der Betroffenen dar und motiviert dazu, die deutsche Sprache und die deutsche Kultur besser kennenzulernen und soll mindestens im zweiten Schritt dazu führen, dass auch ein interkultureller Austausch nach dem Spiel stattfindet.

Träger: AWO Ortsverein Rathenow e.V.

 

Interkulturelles Theaterstück: "Die rettende Insel"

Im Sommer 2016 haben insgesamt 39 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMA) im Rahmen des Deutschunterrichts ein Theaterstück erarbeitet. Die Lehrerin Sophia Herman vom IKW konzipierte mit Jugendlichen aus Afghanistan, Ägypten, Guinea und dem Irak eine abstrakte und humorvolle Geschichte. Das Stück thematisierte die Flucht und die gegenwärtige Situation der UMA. Das Sommerprojekt endete mit einer Erstaufführung vor Mitarbeiter/innen des IKW und es Jugendamtes. Der Wunsch des IKW und der UMA ist es, dieses Projekt weiterzuführen. In Kooperation mit dem Diakonischen Werk Havelland e.V. soll eine erneute Aufführung in einen Austausch mit Schüler/innen aus Rathenow münden. Die Projektträger erfolgen somit mehrere Ziele:

1. Ein Erfolgserlebnis für die Theatergruppe

2. Ein gegenseitiges Verständnis im Dialog zwischen Geflüchteten und Deutschen

3. Ein Kennenlernen für ein nachhaltiges Miteinander

4. Eine Sensibilisierung der teilnehmenden Schüler für das Thema

Träger: Diakonisches Werk Havelland e.V.

 

Interkulturelles Weihnachtsfest 2016 in Rathenow

Mit der Durchführung eines interkulturellen Weihnachtsfestes 2016 in Rathenow möchten wir die regionale Weihnachtstradition (Basteln, Essen/Trinken und familiäres Miteinander) Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrungen vermitteln bzw. vertiefen. Die teilnehmenden Familien erhalten Informationen zur Weihnachtskulturen in Deutschland, Eltern und Kinder können zusammen basteln und Lieder singen. Der Nachmittag wird durch die Bewirtung von weihnachtlichem Gebäck und Getränken abgerundet. An dem Nachmittag findet ein Austausch zwischen Einheimischen und zugezogenen Familien statt.

Träger: AWO Bezirksverband Potsdam e.V.

 

Hingucken und Handeln braucht Kompetenz

Die Unterstützung der Kinder in ihrer Entwicklung zu sozialem und eigenverantwortlichem handeln ist eine zentrale Aufgabe von Eltern und der Gesellschaft. Das Ziel muss sein, die Kinder zu unterstützen, tragfähige Wertvorstellungen im Sinne der demokratischen Grundordnung zu gewinnen und dadurch Urteils- und Handlungsfähigkeit zu entwickeln. Damit verbunden ist die Aufgabe aller an Erziehung und Bildung Beteiligter, Kinder zu solidarischem Handeln, in sozialer Verantwortung zu Toleranz und Achtung der Menschenrechte und anderer Menschen auch religiöser und Überzeugungen und zu einem friedlichen Miteinander in der Einen Welt zu erziehen. Der thematische Schwerpunkt liegt auf der Ausbildung der Sozialkompetenz sowie Toleranz- und Demokratieentwicklung. Die Inhalte und Beteiligten erweitern im besonderen Maße das Angebot, welche Schule und Lehrkräfte vorhanden sind.

Träger: Verein der Förderer und Freunde des F. - L. - Jahn Gymnasiums Rathenow e.V.

 

Sicherheit von Kindern

Neu hinzugekommene Kinder erleben zum ersten Mal die Lebenswelt ?Grundschule? und müssen erleben, dass "die Großen" auch mal den Frust an Ihnen ausladen können. Wo liegen die Ursachen? Was kann man tun, dass die "Neuen" nicht in dieselbe Verhaltensweise rutschen? Wie kann verhindert werden, dass Frust sich auf kulturelle Unterschiede beruft? Unter "den Großen" sind nahezu ein Viertel mit besonderem Förderschwerpunkt diagnostiziert. Seit dem Schuljahr 2016/2017 benennt die Grundschule "Soziales Lernen" klar als eines ihrer drei Leitziele. In den unteren Klassen "Soziales Lernen" im Unterricht zu verankern, ist das Eine. Es braucht gleichzeitig ein neues Vorbildklima und interkulturelle Kompetenz in den höheren Klassenstufen. Für die Entwicklung von Methoden und deren Implementierung braucht es jedoch professionelle Unterstützung von außen. Gewaltprävention und Selbstsicherheitstrainings soll den Klassenstufen 4 und 5 dabei helfen eine neue Willkommens- und Kommunikationskultur zu erlernen und zu etablieren.

Träger: Förderverein der Grundschule "Am Weinberg" e.V.

 

Alles satt?! Ein Stück über Gerechtigkeit, globale Zusammenhänge und Empathie gegenüber Fremden.

Der Zustrom von Menschen nach Deutschland und auch ins Westhavelland löst bei der einheimischen Bevölkerung zum Teil Hilfsbereitschaft, aber auch viele Ängste, Neid und Unverständnis aus. Doch warum verlassen Menschen ihre Heimat? Das wird zu selten hinterfragt. Mit dem vorliegenden Projekt sollen westhavelländische SchülerInnen ab der 5. Klasse für diese Frage sensibilisiert werden. Als Methode wird ein Theaterstück mit anschließendem Workshop gewählt. Die SchülerInnen sollen dabei schulübergreifend über das Thema diskutieren, dies schafft zusätzliche Kooperationen und den Blick für andere im Umfeld. Die Organisation wird von einem Verbund westhavelländischer SchulsozialarbeiterInnen übernommen, welche die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld und Nachgang begleitet und neben LehrerInnen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Das Ziel ist die Begegnung mit fremden Kulturen, in diesem Fall allerdings auf einer abstrakten Ebene, die im Nachgang direkt zu einem anderen Blick auf die kommenden Menschen führen soll.

Träger: Diakonisches Werk Havelland e.V.

 

Stärkung und Coaching für SchülerInnen der Klasse 7-9

Die Duncker?Oberschule hat es in den letzten Jahren geschafft, ihre SchülerInnen im Rahmen der stark praxisorientierten Schule gezielt auf das Berufsleben vorzubereiten. Eine zusätzliche Qualifikation, welche die SchülerInnen erwerben sollen, liegt im Bereich des sozialen Miteinanders. Viel zu häufig beobachten wir, dass kleine Differenzen oder bestehende Antipathien in schnell eskalierte Konflikte münden. Verbale Angriffe sind unseres Erachtens ein Symptom für zu schwach ausgeprägte Kommunikationskompetenzen. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Aufnahme von vielen Flüchtlingskindern an unserer Schule möchten wir die Kommunikationsfähigkeit stärken, um für die Menschen aus anderen Kulturkreisen ein besseres Ankommen zu ermöglichen. So soll durch den Konflikthaus e.V. die Stärkung persönlicher Kompetenzen und Erweiterungen der Konfliktfähigkeit für ausgewählte SchülerInnen, die den Umgang und die Konfliktkultur der eigenen Klasse mitprägen sollen, entwickelt werden. Methodische Ziele sind, das Kennenlernen der Gruppe unterstützen, Diskussionskultur entwickeln und allgemeine soziale Kompetenzen erweitern.

Träger: Förderverein der Oberschule ?Johann Heinrich August Duncker? e.V.

 

Interkultureller Gitarrenkurs

Es soll im Rahmen des Gitarrenunterrichtes der Kontakt zwischen Einheimischen und Flüchtlingen hergestellt und stabilisiert werden. Über die Musik lassen sich sprachliche aber auch kulturelle Barrieren überwinden. In der ?Alltagssituation? des angebotenen Kurses lernen die Teilnehmer neue Ansprechpartner aus der Mitte der Bürgerschaft kennen und werden so auch Schritt für Schritt unabhängiger von Beratungs- und Dienstleistungen der sonst zuständigen staatlichen Institutionen.

Träger: Evangelische Kirchengemeinde St.Marien Andreas Rathenow

 

Minderheit unter Druck ? ein europäisches Problem

Uns liegt es daran, die verschiedensten Vertreibungen, ihre geschichtlichen Hintergründe und das heute Geschehen in der Welt in gedanklichen Austausch zu bringen. Warum gibt in Rumänien Deutsche? Wie leben Sie? Warum wurden die ?Schwarzmeer ? Deutschen? wieder vertrieben? Wie geht es Ihnen jetzt? Wie schützen Sie ihre Kultur? Was ist mit den ?Wolga - Deutschen? passiert? Welchen Repressalien sind Sie ausgesetzt? Wie können wir helfen und verstehen? Warum kommen jetzt so viele Asylsuchende zu uns? Gibt es geschichtliche widerkehrende Abläufe und Zusammenhänge? Für das Projekt sind insgesamt drei Aktionstage angesetzt. Der erste Aktionstag beschäftigt sich mit einem Treffen mit Rumäniendeutschen Heimkindern aus dem Apfeltal in Rumänien. Der zweite Aktionstag beginnt mit einem Bildvortrag über die ?Schwarzmeerdeutschen?, die in Schönholz siedeln durften. Zum Tagesabschluss wird es nochmal ein gemeinsames Kennenlernen der Schwarzmeerdeutschen Küche geben. Für den letzten Aktionstag ist nochmal ein Bildvortrag über die Wolgadeutschen aus der Partnergemeinde Saratow angesetzt, der mit einem gemeinsamen Essen aus der Saratow Küche abgeschlossen wird.

Träger: Initiative Begegnungszentrum Großderschau e.V.

 

Projekttag Islam Berlin

Die Schüler und Schülerinnen haben über den LER Unterricht schon vieles über die Religionen gelernt, direkt Kontakt und Begegnungen in Gemeinden finden aber für gewöhnlich nicht statt. Zwar haben wir schon die evangelische Kirche in Rathenow besucht, Gemeinden anderer Religionen sind für Rathenower Schüler praktisch unerreichbar. In Anbetracht der politischen Situation z.B. um die Migranten aus Syrien sind solche Begegnungen und Gespräche aber unverzichtbar, jeder kleine Schritt ist hier richtig und wichtig. Die geschichtliche und inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Islam findet im Unterricht statt, die Begegnung soll jetzt folgen, um Berührungsängste abzubauen und ins Gespräch zu kommen. Dadurch sollen die Schüler und Schülerinnen mit dem Islam freundlich und gesprächsbereite Menschen in Verbindungen bringen , die in Berlin ihre Religion in der Gemeinschaft leben.

Träger: Förderverein der Bürgelschule Rathenow e.V.

 

Theaterstück "ÜBERdasLEBEN?"

Auf Grundlage von Zeitzeugenberichten erzählt ÜberdasLeben oder meine Geburtstage mit dem Führer vom Unrechtssystem des NS-Staates. Gegen Gleichschaltung, Unfreiheit und Ungerechtigkeit gab es Widerstand in unterschiedlichsten Formen. Ein Thema damals so aktuell wie heute - ein Thema, das gerade Jugendlichen bewegt, die Orientierung im Mainstream suchen. Mit Live-Musik, Schauspiel und Tanz taucht das Stück ein in diese bewegende Zeit, erzählt von Schicksalen, Freundschaft und Feindschaft und verdeutlicht, dass es nötig ist, jeden Tag für Demokratie und Menschlichkeit einzutreten - auch heute noch.

 Träger: Diakonisches Werk Havelland e.V.