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Grußwort zum Weihnachtsfest und Jahreswechsel 2017/2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Stadt Rathenow, vor uns liegen die Weihnachtsfeiertage und der Wechsel in ein neues Jahr. Es ist die Zeit der Besinnung, die Zeit, in der Sie sich Ihrer Familie und Ihren Freunden widmen und an Menschen denken, denen es nicht so gut geht.

Die nun kommenden Tage sind geradezu geschaffen, um innezuhalten, an Vergangenes zu denken und Pläne für die Zukunft zu schmieden.

 

Wir fragen uns in dieser Zeit, was hat das alte Jahr gebracht und was wird das neue Jahr für uns bringen. Aus städtischer Sicht will ich diese Fragen sehr gerne beantworten.

 

Ein Schwerpunkt der Arbeit ist und bleibt hierbei die innerstädtische Entwicklung.

Durch die Integrierung in das Städtebauförderprogramm im Jahr 1991 haben wir für die Durchführung von verschiedensten Einzelmaßnahmen im Sanierungsgebiet "Altstadt" in diesem Zeitraum ca. 17,25 Millionen Euro Fördermittel erhalten.

Im Jahr 2002 wurde die Stadt in das Bund-Land-Programm "Stadtumbau-Ost - Für lebenswerte Städte und attraktives Wohnen" aufgenommen. Für den Rückbau von Wohngebäuden wurden 7,46 Millionen Euro eingesetzt. 17,53 Millionen Euro wurden für die Aufwertung der Stadt bewilligt. Bisher wurden davon 14,54 Millionen Euro in diverse Einzelmaßnahmen investiert. Für die Umsetzung der Maßnahme "Berliner Straße" wurden aus dem Programm "Aktive Stadtzentren" 4,42 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung gestellt. Jeder einzelne Euro aus diesen verschiedenen Fördertöpfen wurde durch weitere städtische Mittel veredelt, so sind auch 2017 viele Millionen Euro in die Entwicklung der Stadt geflossen.

Weitere 2,81 Millionen Euro hat die Stadt aus dem Investitionsprogramm für finanzschwache Kommunen erhalten, sodass in diesem Jahr, aber auch in den folgenden Jahren dringend notwendige Investitionen in den Schulen und Kindereinrichtungen durchgeführt werden können. Als Beispiele seien hier die Maßnahmen in der Kita "Jenny Marx", der Kita "Die kleinen Philosophen", der Kita "Die kleinen Strolche" und der Gesamtschule "Bruno H. Bürgel" genannt.

Die Investitionen im Bereich der Schulen und Kindereinrichtungen sind aus meiner Sicht enorm wichtig, denn unsere Kinder sollen die bestmöglichen Bedingungen für ihren Kita- und Schulalltag vorfinden.

Hier spielt für mich auch der Neubau der Kita "Olga Benario 2" in der Saarstraße eine entscheidende Rolle, denn mussten noch vor Jahren Kindereinrichtungen zurückgebaut werden, so wurde mit dem Bau der Einrichtung eine Wendemarke gesetzt. Erstmals in diesem Jahr stagnierte der Einwohnerrückgang und kehrte sich sogar leicht ins Positive um. Rathenow wird als Wohnstandort attraktiver und somit müssen und werden wir auch die weichen Standortfaktoren wie zum Beispiel Kitas, Schulen, Sport- und Freizeitmöglichkeiten fördern.

 

Wo Licht ist, da gibt es bekanntlich auch Schatten, und so möchte ich an dieser Stelle zwei aktuelle Themen ansprechen. Zum einen ist es der städtische Haushalt. Hier liegen gerade im investiven Bereich weiterhin schwierige Zeiten vor uns, denn die Zuweisungen für Investitionen reduzieren sich bis zum Jahr 2020 weiterhin. Mittel für Investitionen müssen dann über den städtischen Haushalt erwirtschaftet werden. Zum anderen rücken die Entwicklungen rund um den Märkischen Platz immer mehr in den Mittelpunkt des Geschehens. Gemeinsam mit den beteiligten Partnern muss es uns gelingen, vernünftige Alternativen für die Jugend aufzuzeigen.

 

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle für die Unterstützung in vielen Bereichen. Natürlich bei den einheimischen Unternehmen, die Jahr für Jahr  viele Projekte freiwillig fördern. Ohne diese Unterstützung würden zahlreiche Ideen nicht zur Umsetzung kommen. Damit positionieren sich die Unternehmen klar und deutlich zu ihrer Stadt, zu ihrer Region und helfen vielen Vereinen.

Des Weiteren gilt mein Dank allen, die in den letzten zwölf Monaten mitgewirkt haben an der Gestaltung unserer Stadt: den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, den Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung, den verschiedenen Bürgerinitiativen sowie allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich engagieren, die in Vereinen oder zum Beispiel in der Feuerwehr, in dem THW, in dem Seniorenrat, in dem Kinder- und Jugendparlament, bei der Polizei oder in den Kirchen, um nur einige zu nennen, aktiv sind und sich konstruktiv einbringen in unsere Gesellschaft.

Ein bekanntes Zitat von Erich Kästner lautet "Es gibt nichts gutes, außer man tut es." Deshalb bitte ich weiterhin um Ihre engagierte Mitarbeit.

 

Mögen die verbleibenden Tage in diesem Jahr Ihnen allen viel Freude, Besinnlichkeit und Zeit für die Familie und Freunde bringen.

 

Ich bedanke mich bei Ihnen für das erwiesene Vertrauen, wünsche Ihnen von ganzem Herzen ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest und für 2018 vor allem Gesundheit, Glück und die Erfüllung Ihrer Wünsche.

 

 

Es grüßt Sie herzlich

Ihr Bürgermeister

Ronald Seeger