Stadtmauer & rote Ziegel

Teil der Rathenower Stadtmauer

Die Stadtmauer
Die Stadtmauer wurde nach 1295 aus den für Rathenow typischen roten Ziegeln errichtet. Reste der Stadtmauer sind heute in den Bereichen Burg-, Bader-, Steinstraße, Kirchgang und Am Schleusenkanal zu sehen.

 

Das alte Ziegelmeisterhaus, Ecke Ziegelstraße/Am Schleusenkanal, ist das letzte Zeugnis der Rathenower Stadtziegelei aus dem 18. Jahrhundert. Es ist direkt in die Stadtmauer eingebaut.

 

Das Rote Rathaus in Berlin, das Holländische Viertel in Potsdam sowie viele Gebäude in Rathenow sind Zeugnisse der ehemals so bedeutsamen Rathenower Ziegelindustrie.

 

Das Rathenower Amtsgericht

Das Amtsgericht

Die Geschichte des denkmalgeschützten Gebäudes ist eng mit der Geschichte von Rathenow verbunden. In Folge der Reichsjustizgesetze von 1879 wurde Rathenow Sitz eines königlich-preußischen Amtsgerichts, für das Anfang des 20. Jahrhunderts ein würdiger, repräsentativer Neubau aus Rathenower Ziegeln entsteht. Das neue Amtsgericht wird 1905 eingeweiht.

Das Gebäude erwies sich für die rasant wachsende Industriestadt immer wieder als zu klein und wurde von 1935 bis 1996 mehrfach stilsicher erweitert.

 

Das Rathenower Kreishaus

Das Kreishaus

Das im neugotischen Stil von Franz Schwechten von 1893-1895 erbaute Kreishaus ist ein Blickfang.

Die für den Bau benötigten Ziegel wurden in den Rathenower Ziegeleien hergestellt.

Nach teilweiser Zerstörung des Gebäudes 1945 wurde der Ziergiebel der Südfassade nur vereinfacht wieder aufgebaut.

Einen Eindruck von den reichen neugotischen Elementen vermittelt der in den 90-er Jahren sanierte Giebel der Ostfassade.

Das Kreishaus steht am Platz der Freiheit und ist Verwaltungssitz des Landkreises Havelland.