Schloss Nennhausen

  • Schloss Nennhausen
  • Friedrich de la Motte Fouqué

Das Schloss, erbaut 1737, erhielt seine gotisierende Form um 1860.

 

Der zu besichtigende Schlosspark wurde im barocken Stil zu Beginn des 18. Jahrhunderts angelegt.

 

Ein besonderes Erlebnis war die Sichtbeziehung zwischen dem Schloss und der "Fouqué-Eiche". Der zu Deutschlands größten und schönsten zählende Baum ist leider im April 2006 nach über 450 Jahren umgestürzt. Bis eine neue Eiche ein ähnlich herrschaftliches Aussehen gewinnt, werden viele Jahre ins Land gehen.

 

Einst lebte und arbeitete hier von 1802-1833 der berühmte Dichter Friedrich Baron de la Motte Fouqué.

 

Hier entstanden seine Gedichte und Dramen. Vieles davon ist heute vergessen, aber mit zwei Werken hat er seinen Platz in der Literaturgeschichte verdient; dem Kunstmärchen "Undine" und der Erzählung "Das Galgenmännchen".

 

"Undine" ist der Inbegriff des romantischen Kunstmärchens. Verschieden Komponisten, so auch E.T.A. Hoffmann, wurden durch den Stoff zu Opern inspiriert.

 

Fouqués rege Freundschaften mit Dichtern und Musikern von Ruf machten Nennhausen zum bekannten Treffpunkt großer Persönlichkeiten. Zum Freundeskreis zählten u. a. Adalbert von Chamisso, E.T.A. Hoffmann, Johann Gottlieb Fichte, Joseph Freiherr von Eichendorf und Wilhelm Freiherr von Humboldt.

 

Weitere Informationen

Wikipedia zu Friedrich de la Motte Fouqué

Seiten der Fouqué-Gesellschaft