Optikpark Rathenow

Es ist Tulpenzeit

Kontaktdaten:

Optikpark Rathenow

Schwedendamm 1

14712 Rathenow

 

Telefon:   03385 49 85 0

E-Mail:      info@optikpark-rathenow.de

Internet: www.optikpark-rathenow.de

 

 

 

Anlässlich der BUGA wurden umfangreiche Investitionen in Höhe von über 970.000 Euro aus Stadt- und Eigenmitteln im Optikpark durchgeführt: Sei es ein neuer "tret-freundlicher" Wegebelag, seien es überarbeitete und neue Spielgeräte, eine Bewässerungsanlage, überarbeitete Farbformen oder die Seerosen des Karpfenteichs und vieles mehr. Der erhöhte Aufenthaltsgenuss für die Besucher stand hierbei im Vordergrund.

Aber auch die Saison 2016 hält Überraschungen für die Gäste bereit.

 

⇒ Hain mit farbigem Bruchholz

Die Stürme während der BUGA haben auch im Optikpark heftige Baumschäden hinterlassen. Bruch- und Sägestellen von im Park liegenden Bäumen werden farblich hervorgehoben und leuchten aus dem Unterholz.

⇒ Krokodil aus der Havel

Ein umgefallener Baum ragt am Havel-Altarmufer unterhalb der Gartenstrahlen aus dem Wasser. Seine Form und Lage laden dazu ein, ihn mit handwerklichen und künstlerischen Können in ein Havel-Krokodil zu verwandeln.

⇒ Steg-Verlängerung Wasserwanderstützpunkt
Da die Zahl der Wassertouristen mit Haus- und Motorboot ständig steigt, ist die Steganlage am Wasserwanderstützpunkt um zehn Meter verlängert worden.

⇒ Spiegel-Wand mit verfremdenden Effekten
Sechs dünne Edelstahlplatten in der Größe von jeweils einem mal zwei Metern sorgen für neue Ansichten des eigenen Aussehens, denn die Platten sind außerordentlich uneben gespannt und verschraubt worden. Die Wand ist im Schubleichter unterhalb der Straßenbrücke zu finden.

⇒ Darstellung Planeten-Entfernung von der Sonne: Die Planetenstraße
Von der Sonne bis zum Pluto: Zehn Planeten und ein Fixstern auf insgesamt nur 177 Metern Entfernung? Der Optikpark macht es möglich. In der relativiert richtigen Entfernung der Planeten untereinander unternehmen die Besucher eine Reise durch das Universum, entlang der Wasserpromenade und zwischen dem Brachymedial-Fernrohr Edwins Rolfs und dem Cassegrain-Teleskop von Michael Gressmann. 5,9 Milliarden Kilometer auf 177 Metern!

⇒ Barrierefreies Kräuter-Hochbeet
Das hat schon lange im Park gefehlt. Menschen, die im Rollstuhl sitzen, können jetzt auf diese Weise Kräuter berühren, riechen und schmecken, ohne sich umständlich bücken zu müssen.

⇒ Drei Moai aus Kützkow auf der Farbraum-Insel
Im BUGA-Auenwald am Premnitzer Havelufer stießen die Besucher auf drei große Statuen aus Holz. Die drei Skulpturen des Seelensdorfer Holzkünstlers Ernst Kaiser sind den bekannten Steinfiguren der Rapa Nui auf der Osterinsel im Pazifik nachempfunden. Jede Holzfigur beeindruckt durch ihre Ruhe ausstrahlende, ansprechende Ästhetik, ihre Höhe zwischen 2,00 Metern und 2,30 Metern, den Durchmesser von 80 Zentimetern sowie ihrem augenscheinlichen Gewicht. Die drei Statuen finden jetzt ein Zuhause auf der neu entstandenen Farbraum-Insel im Optikpark. Diese ist, ähnlich einer Insel, nur mit einem Floß erreichbar. Und auf eine Insel passen die Moai der Osterinsel.

 

⇒ Highlights des Parks

Dazu gehören die blühenden Gartenstrahlen in Regenbogenfarben auf 4.000 Quadratmetern Freifläche. Den Gartenstrahlen, Zentralpunkt der Anlage, liegt das Phänomen der Lichtbrechung von weißem Licht durch ein Prisma zu Grunde.
Als Prismen fungieren dabei zwei Farbpyramiden. Die Pyramiden besitzen eine Kantenlänge von 5,50 Metern und eine Höhe ohne Sockel von drei Metern. Horizontal umlaufend wird der Farbverlauf dargestellt. Vertikal steigt der Helligkeitswert, so dass die Spitze der Pyramide weiß wird. Die Farbverläufe werden über entsprechend farbige, 50 x 50 cm große Metallplatten erzielt. Durch eine hinter beiden Pyramiden angelegte Bepflanzung mit weiß-blühenden Blumen und Pflanzen mit weiß-silbrigen Laub wird die Anmutung von weißem Licht vor dem Durchgang durch ein Prisma erreicht.
Nach dem Durchscheinen durch die Farbpyramiden erfolgt die Brechung des Lichtes entsprechend der Stellung der Pyramiden. Die nördliche ist mit der blau-grünen Spitze in die Fläche ausgerichtet. Dementsprechend bildet sie den Ausgangspunkt für die Gartenstrahlen in den Farben Grün, Hellblau und Blau. Die gegenüberliegende südliche Farbpyramide steht mit der gelb-roten Spitze zur Fläche. Daraus entwickeln sich die Gartenstrahlen in den Farben Orange, Gelb, Rot und Violett. Skulpturen mit menschlichem Umriss und in passenden Gartenstrahl-Farben ergänzen den farblichen Eindruck.
Die Gartenstrahlen bestehen aus insgesamt 37 Beeten in den Abmessungen von vier mal 20 Metern, bestückt mit Wechselbepflanzung in den jeweiligen Farben.
Die Wechselpflanzungen teilen sich auf in den Frühjahrs- und den Sommerflor. Der Frühjahrsflor besteht aus einer Anzahl von 30.000 verschiedenfarbigen Tulpen, vier Tausend blauen Hornveilchen sowie mehr als 23.000 Stiefmütterchen. Lieferant des Frühjahrs- und des Sommerflors ist die Gärtnerei Gerhard Hinske aus Rathenow. 20.000 Narzissen ergänzen im Optikpark die Farbenpracht des Frühlings.
Der Sommerflor wird sich unter anderem aus knapp 17.000 unterschiedlichen Blumen und Pflanzen zusammensetzen. Darunter sind Zinnien, Eisenkraut, Leberbalsam, Petunien, Salbei, Glockenblumen, Buntnessel, Federbusch, Sonnentaler, Studentenblume, Springkraut, Goldmarie, Pelargonien, Harfensträucher, Wegeriche, Elfenspiegel, Begonien und Zauberglöckchen.
Etliche Dutzend Rosenstöcke auf der Belvedere, dem Aussichtspunkt bei den Farbstrahlen, werden die Besucher zusätzlich begeistern.

 


 

Optikpark 2010
Optikpark 2010

 

Die Schwedendamminsel, das ehemalige Gelände der Landesgartenschau Rathenow, wurde im Frühjahr 2007 zum eintrittspflichtigen Optikpark Rathenow. Farbenquell, Stadtplatz, Optikskulpturen, Installationen, Farbräume, Spielbereiche, Steganlagen, Floßfahrten, Café, Weltzeituhr, Strahlenbeete, Ruhebereiche, Luftbild des Westhavellandes - all das wird auch weiterhin erlebbar sein.

Von Dom zu Dom - Das blaue Band der Havel: Die Bundesgartenschau 2015 fand in der Havelregion statt und Rathenow lag im Zentrum des Geschehens. Der Optikpark war, zusammen mit dem Weinberggelände, einer der BUGA-Parkstandorte.