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"HERTHA hautnah" in Rathenow                                                 Pressespiegel

 

Seit Anfang der Saison 2003/2004 läuft das Projekt "HERTHA hautnah" mit großem Erfolg im Land Brandenburg.

Das Konzept ist einmalig in der Fußball-Bundesliga: HERTHA BSC baut im Umland ein Netz von Partnerstädten auf. Städte und Gemeinden aus der Region, die ihre Verbundenheit mit dem Verein im wahrsten Sinne schon an den Ortseingängen "aufstellen": In Neuruppin, Strausberg, Ludwigsfelde, der Lutherstadt Wittenberg (Sachsen-Anhalt), Bernau, Rheinsberg, Oranienburg, Königs Wusterhausen, Nauen, Rathenow, Eberswalde, Teupitz/Groß Köris, Lübben, Werder/Havel und Prenzlau werden die Schilder "Partnerstadt von HERTHA BSC" für jeden Besucher ein Zeichen für die Kooperation und die Arbeit an der Basis sein.

 

Rathenow ist eine der 22 Partnerstädte von HERTHA BSC. So finden Fans in Rathenow einen Fantreff, einen Fanshop und eine Ticketverkaufsstelle.

 

Ganz wichtig ist HERTHA BSC auch die Einbindung der Jugend in das Konzept. Kinder und Jugendliche können zum Beispiel das Training von HERTHA BSC besuchen, die "Minis" dürfen das Gefühl erleben, mit der Profimannschaft vor einem Bundesligaspiel in das Olympiastadion aufzulaufen.

 

Mehr über der Hauptstadtclub erfahren Sie unter www.herthabsc.de

 

Partnerstädte unterstützen HERTHA BSC

Pressekonferenz am 20. November 2009 in Berlin

 



  • Dieter Hoeneß
  • Marko Pantelic
  • Bürgelianer im Presseraum

 

Hertha BSC zeigt die "Rote Hand"

 

Fünf Schüler der Rathenower Bruno-H.-Bürgel-Schule waren am heutigen Mittwoch, 28. Januar 2009, zu einer besonderen Aktion bei den Spielern von Hertha BSC in Berlin. Die Schüler warben für die Aktion "Rote Hände - Schülerprotest gegen Kindersoldaten".

 

Weltweit haben Kinder und Jugendliche die Aktion Rote Hand gestartet und rufen jung und alt auf mitzumachen. In zahlreichen bewaffneten Konflikten in aller Welt werden Kinder als Soldaten in den Kampf geschickt. Aktuelle Beispiele sind Afghanistan, Angola, Burundi, Elfenbeinküste, Guinea, Indien, Irak, Israel und die besetzten Gebiete, Indonesien, Kolumbien, Demokratische Republik Kongo, Liberia, Myanmar, Nepal, die Philippinen, Russische Föderation, Ruanda, Sri Lanka, Somalia, Sudan und Uganda.

Globales Ziel der Aktion Rote Hand ist es, am Ende eine Million roter Hände gesammelt zu haben. Mit Hilfe der roten Hände soll der Druck auf Politikerinnen und Politiker in Deutschland, aber auch bei den Vereinten Nationen in New York erhöht werden, damit sie sich mehr für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Krieg einsetzen.

 

Dieter Hoeneß, Manager von Hertha BSC, erklärte am Rande der heutigen Aktion: "Ich finde es großartig, dass sich die Schüler der Bürgelschule für die Aktion Rote Hand einsetzen." Weiter sagte er: "Ich wünsche allen Kindern eine Kindheit - Spielen, Abenteuer, Lernen - wie ich sie hatte."

 

Die Idee zu der heutigen Aktion hatten die Schüler der Bürgelschule.

Seit dem 3. Dezember 2007 ist die Rathenower Gesamtschule offizielle Partnerschule von Hertha BSC. Zahlreiche Aktionen fanden seither statt.

 

Ein besonderer Höhepunkt ergab sich am Ende der Aktion: Herthas Neuverpflichtung Marko Babic wurde im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt. An der Pressekonferenz konnten die Schüler teilnehmen.

 


 

Trainerseminar in Rathenow

 

"Diese Aktion ist absolut einmalig in Deutschland", sagte Heinz Werner, Vorsitzender der Verbandsgruppe Nordost im Bund Deutscher Fußball-Lehrer (BDFL) am Montagabend in HERTHAS Partnerstadt Rathenow. "Dass ein Bundesligaverein von sich aus eine Trainerfortbildung an der Basis, bei den Vertretern der so genannten kleinen Vereine durchführt, sein Know-how zur Verfügung stellt und vermittelt, kann man gar nicht hoch genug einschätzen."

 

Tatsächlich war die Veranstaltung in den Räumen des HERTHA-Fantreffs im Havelrestaurant am Schwedendamm - für die perfekte Organisation gilt hier ein Dank an die umtriebigen Veranstalter vor Ort, Rathenows Botschafter Jörg Zietemann und Fantreff-Betreiber Speedy Spitschan - ein rundherum voller Erfolg.

 

Über 50 Trainer und Übungsleiter hörten nicht nur die Worte von Heinz Werner, sondern auch die Begrüßung durch Michael Preetz, Leiter der Lizenzspielerabteilung und Projektleiter von "HERTHA hautnah" sowie die folgenden Referate von Frank Vogel (Sportlicher Leiter der Amateur- und Jugendakademie); Stefan Schmidt (U19-Co-Trainer) und Christian Freynick (U10-Trainer).

 

"Unser wichtigstes Anliegen ist es, den Vertretern der Vereine aus unseren Partnerstädten Tipps und Hinweise für ihre Arbeit vor Ort mitzugeben", sagte Michael Preetz in seiner Begrüßung. "Wir lassen uns als Verein gern über die Schulter schauen und hoffen, dass dies für die spätere Arbeit in den Klubs dann auch einen Mehrwert bedeutet. Auch dieses Engagement verstehen wir unter Partnerschaft mit unseren Partnerstädten."

 

Nach dem ersten Trainerseminar in Königswusterhausen, wo die ersten elf Partnerstädte mit ihren Übungsleitern versammelt waren, nahmen diesmal Vertreter aus den Rathenow, Perleberg, Rheinsberg, Neuruppin, Nauen, Werder (Havel), Teltow/Stahnsdorf, Belzig, Jüterbog, Oranienburg und der Lutherstadt Wittenberg an den praktischen Demonstrationen auf dem Platz des BSC Rathenow teil. Nach den Tipps für die tägliche Trainingsarbeit der Männer- und Jugendmannschaften auf dem Rasen, ging es danach in den theoretischen Teil und in die abschließende Diskussion.

 

"Besonders interessant waren die Ausführungen von Frank Vogel hinsichtlich der pädagogischen Ansätze im Umgang mit jungen Spielern", sagte Klaus-Dieter Bartsch aus HERTHAS Partnerstadt Werder (Havel) stellvertretend für seine Trainer. "Das war eine super Veranstaltung. Die Herthaner haben das glänzend vorbereitet, anschaulich dargestellt und praxisgerecht vermittelt", lobte Mario Passin, Trainer aus Jüterbog. "So eine Veranstaltung sollte Hertha unbedingt wiederholen, man konnte eine Menge mitnehmen", unterstützte ihn Hans-Jürgen Watteroth vom Teltower FV.

 

Heinz Werner nutzte in der abschließenden Diskussion noch einmal die Gelegenheit, um die Wichtigkeit solcher Fortbildungsmaßnahmen zu unterstreichen. "Das ist allerbeste Basisarbeit von HERTHA BSC. So stelle ich mir die Kooperation mit einem Bundesligaklub vor." Werner wies die anwesenden Trainer eindringlich darauf hin, dass sie mit ihrem Engagement die Grundsteine für den Erfolg ihrer Schützlinge legen.

 


Michael Preetz übergibt Gutschein

 

Hertha BSC und Bürgelschule besiegelten Partnerschaft

 

Im September dieses Jahres fand das erste Treffen zwischen Vertretern von Hertha BSC und Vertretern der Rathenower Bürgelschule statt. Während des Treffens informierte Hertha BSC über das Projekt der Schulpartnerschaften im Land Brandenburg. Auf beiden Seiten entstand damals schnell die Idee einer Zusammenarbeit, welche noch in diesem Jahr besiegelt werden sollte.

Zum Abschluss des ersten Gespräches äußerte sich Peter Bohmbach, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit bei Hertha BSC, und erklärte: "Der Anspruch der Bürgelschule ist hoch. Dem will Hertha BSC mit seinem Partnerschaftskonzept gerecht werden."

 

In der Zwischenzeit folgten weitere Gespräche sowohl in Berlin als auch in Rathenow mit dem Ergebnis, dass die Partnerschaft zwischen dem Bundesligaverein und der Gesamtschule am Montag, dem 3. Dezember, in der Bürgelschule vollzogen wurde.

 

Brandenburgs Bildungsminister Holger Rupprecht, der an diesem Tag bereits um 10.00 Uhr einen Fördermittelbescheid in der Rathenower Oberschule an Schulleiter Thomas Winterfeldt für den Ausbau zur Ganztagsschule übergab, hat um 11.00 Uhr gemeinsam mit Michael Preetz, Bürgermeister Ronald Seeger und Schulleiter Michael Hohmann die Ernennung der Bürgelschule zur Partnerschule vorgenommen. Zu diesem Anlass hatten die Schülerinnen und Schüler der Bürgelschule sich ein spannendes und interessantes Programm einfallen lassen.

 

Die Idee hinter dem Konzept sagt aus, dass 22 Städte eine Partnerschaft mit Hertha BSC eingegangen sind und in Folge dessen jetzt weitere Schritte folgen. Seit 2003 existiert das Hertha hautnah-Projekt und Rathenow ist seit der Saison 2003/2004 eine der 22 Partnerstädte.

Die Gespräche zwischen Hertha BSC und den Partnerstädten führten zu der Erkenntnis, dass gerade die Jüngsten, also Kinder und Jugendliche, von einem weiteren Ausbau der Partnerschaft profitieren könnten. Daraus entwickelte sich die Idee, ein eigenständiges Schulprojekt in den Partnerstädten zu initiieren. Das Projekt ist nach dem Vorbild des Hertha hautnah-Projektes konzipiert worden, bei dem es sich bewährt hat, in den Städten Präsenz zu zeigen. An dieser Stelle setzt das Konzept der Partnerschulen an.

Kinder und Jugendliche sollen für Sport, für Fußball aber natürlich auch für Hertha BSC begeistert werden. Die positiven Effekte des Sports für die Gesundheit, die Persönlichkeitsentwicklung und die Stärkung der sozialen Kompetenz stehen dabei im Vordergrund. Inhalt des Konzeptes ist unter anderem ein alljährlicher Schulbesuch von Hertha BSC an der Schule. Trainingstunden werden durchgeführt, Gesprächsrunden mit Spielern zum Thema Profisport und Profifußball angeboten und Schulfeste gemeinsam organisiert und veranstaltet. Des Weiteren wird den Partnerschulen einmal pro Jahr der "Hertha-Wandertag" angeboten. Dieser besteht aus der Besichtigung des Hertha-Geländes, des Olympiastadions, eines Besuchs einer Trainingseinheit bei den Profis und einer Diskussionsrunde mit Spielern und dem Trainer.

Weitere Informationen unter www.buergelschule.de

 


 

Rathenow im Olympiastadion am 22. September 2007

 

Zum Spieltag von Hertha BSC gegen Borussia Dortmund präsentierte sich die Stadt Rathenow im Olympistadion. Mit dabei war Havelbiber Opti, der neben Herthinho eine sehr gute Figur machte.